Stand: 01.09.2017 18:45 Uhr

Homann: Abfindung nach Betriebszugehörigkeit

Etwa 1.500 Mitarbeiter sind in den zwei Werken des Feinkostherstellers Homann in Dissen und Bad Essen beschäftigt. Doch der Mutterkonzern Theo Müller will Salate und Saucen ab 2020 nur noch in einem neuen Werk in Sachsen produzieren lassen. Die Häuser im Landkreis Osnabrück werden geschlossen, die Angestellten sollen abgefunden werden. Am Freitag ist der Sozialplan vorgestellt worden. "Nicht gut, aber akzeptabel" - so beurteilte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Andreas Straede das Ergebnis. Für jeden einzelnen Homann-Mitarbeiter gibt es pro Jahr der Betriebszugehörigkeit etwa ein halbes Monatsgehalt als Abfindung - wenn er bleibt.

Das Bild zeigt das Homannwerk in Bad Essen. © NDR

Homann-Sozialplan: Enttäuschung bei Mitarbeitern

Niedersachsen 18.00 Uhr -

Beim Feinkosthersteller Homann ist am Freitag der Sozialplan vorgestellt. Für jedes Arbeitsjahr will der Konzern ein halbes Monatsgehalt zahlen. Einige Angestellte sind enttäuscht.

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Wechselprämie von 8.000 Euro

Bislang haben schon knapp 100 Mitarbeiter bei Homann gekündigt. Damit nicht noch mehr gehen, soll ab Oktober die sogenannte Halteprämie gezahlt werden. Sollte das Unternehmen die Produktion nicht mehr aufrechterhalten können, werde die Abfindung auch im Falle einer Insolvenz gezahlt, sagte Straede. Dafür hätten die Müller-Geschäftsführer Theo Müller und Heiner Kamps eine Bürgschaft unterschrieben. Wer bis zum Jahr 2020 in das neue Werk nach Sachsen wechselt, soll eine Prämie von 8.000 Euro erhalten. Die Standorte im Landkreis Osnabrück sollen in drei Jahren endgültig geschlossen werden.

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Dieses Thema im Programm:

Niedersachsen 18.00 Uhr | 01.09.2017 | 18:00 Uhr

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