Stand: 30.05.2016 19:59 Uhr

Flugzeugabsturz: Keine Hinweise auf Fremdverschulden

Nach dem Absturz eines Segelflugzeugs am Sonntag in der Nähe von Lehe (Landkreis Emsland) ist die Unglücksursache weiter nicht gänzlich geklärt. Allerdings gibt es nach Angaben der zuständigen Staatsanwaltschaft Osnabrück keine Hinweise auf Fremdverschulden. Die Behörde hat die Obduktion des 66 Jahre alten Todesopfers angeordnet, das als erfahrener Pilot galt. Die Ergebnisse werden nach Angaben eines Sprechers der Staatsanwaltschaft in wenigen Tagen vorliegen. Nach den bisherigen Ermittlungen war der Segelflieger im Landeanflug, als eine Tragfläche den Boden berührte. Das Flugzeug stürzte daraufhin auf ein Feld und zerschellte beim Aufprall.

13-Jährige kann sich aus Wrack retten

Die zweite Insassin, ein 13-jähriges Mädchen, erlitt bei dem Unglück schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen. Die Schülerin hatte sich alleine aus dem Wrack befreien und per Handy die Rettungskräfte alarmieren können. Während das Cockpit beim Aufprall komplett zerstört wurde, blieb der Sitz des Mädchens nahezu unbeschädigt. Nach Informationen der "Neuen Osnabrücker Zeitung" soll es zwischen dem Piloten und dem Mädchen kein Verwandtschaftsverhältnis gegeben haben. Zusätzlich zur Staatsanwaltschaft hat auch die Flugsicherung Ermittlungen aufgenommen.

Dieses Thema im Programm:

Niedersachsen 18.00 Uhr | 30.05.2016 | 18:00 Uhr