Stand: 08.03.2013 20:33 Uhr

Zweieinhalb Jahre Haft nach Unfall auf A 1

Bild vergrößern
Das Amtsgericht Syke verurteilte den Lkw-Fahrer zu einer Haftstrafe ohne Bewährung. (Archivbild)

Der Lastwagenfahrer, der im November 2011 auf der Autobahn 1 einen schweren Unfall mit zwei Toten verursacht hat, muss ins Gefängnis. Das Amtsgericht Syke verurteilte den Mann am Freitag wegen fahrlässiger Tötung und Gefährdung des Straßenverkehrs zu zweieinhalb Jahren Haft ohne Bewährung. Außerdem muss er für fünf Jahre seinen Führerschein abgeben. Der Angeklagte war zwischen dem Dreieck Stuhr und der Anschlussstelle Bremen-Brinkum mit seinem Kühllaster in ein Sicherungsfahrzeug an einer Unfallstelle gerast. Zwei Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Wildeshausen kamen dabei ums Leben.

Angeklagter begeht "Todsünden im Straßenverkehr"

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 42-Jährige zum Zeitpunkt des Unfalls unter Drogeneinfluss stand. Ein Test hatte ergeben, dass er THC im Blut hatte - den Hauptwirkstoff von Cannabis. Außerdem soll der Mann nach Angaben von Zeugen während der Fahrt ferngesehen haben. Die Richterin sprach in ihrer Urteilsbegründung von einem "Zusammentreffen mehrerer Todsünden im Straßenverkehr". Der Angeklagte war bei dem Unfall selbst schwer verletzt worden.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 08.03.2013 | 14:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus Niedersachsen

05:09 min

Hannover: Letzte Proben für Verdis "Rigoletto"

20.07.2017 19:30 Uhr
Hallo Niedersachsen
00:27 min

Nachwuchs bei Niedersachsens Wölfen

20.07.2017 19:30 Uhr
Hallo Niedersachsen