Stand: 16.02.2015 17:24 Uhr

Seehäfen in Niedersachsen sollen wachsen

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Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies rechnet für dieses Jahr mit einem Aufschwung beim JadeWeserPort.

Die landeseigenen Häfen an der Nordsee sollen ausgebaut werden. Das hat die Betreibergesellschaft Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG (NPorts) am Montag mitgeteilt. Im Besonderen geht es um den Hafen in Emden. Das Land will für die Erweiterung mehrere Millionen investieren. So soll im kommenden Jahrzehnt die Große Seeschleuse für rund 350 Millionen Euro saniert oder neu gebaut werden. Zudem soll bis 2019 ein weiterer Schiffsliegeplatz für den Autoumschlag entstehen. Dort soll es möglich sein, dass die PKW von großen Schiffen auf kleinere Frachter umgeladen werden können, sagte Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) bei der Pressekonferenz der niedersächsischen Seehäfen. Zudem solle der Emder Hafen eine Autobahnanbindung bekommen. Weitere Baumaßnahmen sind in den Häfen von Brake, Cuxhaven und Wilhelmshaven geplant.

Braker Hafen mit größtem Zuwachs in 2014

Für die niedersächsischen Häfen war 2014 ein erfolgreiches Jahr. Vor allem Forstprodukte, Windenergiekomponenten, Agrargüter und Autos gingen über die Kaikanten. Der Weser-Hafen in Brake konnte mit elf Prozent den größten Zuwachs verzeichnen. Dagegen gab es einen Rückgang beim Umschlag von Containern - nicht zuletzt wegen der schlechten Bilanz beim JadeWeserPort, wo nur 67.000 Container verladen wurden. Lies sprach von einem "grausamen Jahr" für den Tiefwasserhafen. Für dieses Jahr rechnet der Wirtschaftsminister aber mit einer Belebung des JadeWeserPorts.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 17.02.2015 | 07:30 Uhr

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