Stand: 06.12.2017 18:45 Uhr

Getötete Mutter in Aurich: Ex-Freund gesteht

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Der 28-Jährige soll die dreifache Mutter geschlagen, getreten und stranguliert haben.

Vor dem Landgericht Aurich muss sich seit Donnerstag ein 28-Jähriger wegen Totschlags verantworten. Der Mann soll für den gewaltsamen Tod einer dreifachen Mutter verantwortlich sein. Zum Prozessauftakt legte der Angeklagte ein Geständnis ab. Er habe seine damalige Freundin aus Eifersucht getötet, sagte er vor Gericht aus. Die Situation sei nach einem Streit mit der 20-Jährigen außer Kontrolle geraten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, sein Opfer gegen Kopf und Hals geschlagen und es außerdem getreten und stranguliert zu haben.

Mindestens fünf Jahre Haft

Die 20-Jährige war Ende Juni tot in ihrer Wohnung in Aurich gefunden worden. Nach der Tat hatte sich der 28-Jährige zunächst nach Luxemburg abgesetzt, war aber kurze Zeit später festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert worden. Bei einer Verurteilung erwartet ihn eine Mindestfreiheitsstrafe von fünf Jahren, in schweren Fällen kann das Gericht wie nach einem Mord eine lebenslange Haft verhängen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 06.12.2017 | 12:00 Uhr

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