Stand: 15.03.2017 15:32 Uhr

Notrufe laufen zentral in Lüneburg auf

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Wer in Stade oder Celle den Polizeiruf 110 wählt, landet künftig in der Leitstelle in Lüneburg.

Polizei-Notrufe aus den Landkreisen Stade und Celle laufen künftig in der kooperativen Leitstelle der Polizei und Feuerwehr in Lüneburg auf. Insgesamt sind die Lüneburger nun zuständig für 1,25 Millionen Bürger, deren Notrufe nun in der Leitstelle landen. Damit hat sich das Einzugsgebiet noch einmal um rund 380.000 Einwohner vergrößert.

Das Einzugsgebiet vergrößert sich seit 2015

Die kooperative Leitstelle der Polizeidirektion Lüneburg arbeitet seit August 2015 bereits für die Kreise Lüchow-Dannenberg, Harburg, Lüneburg und Uelzen. Im Februar folgten dann Rotenburg/Wümme und der Heidekreis. Nun sind mit Stade und Celle nochmals zwei Landkreise hinzugekommen.

Karte: Einsatzgebiet der Leitstelle Lüneburg

Zusammenarbeit zwischen Landkreisen soll besser werden

Wer künftig zum Beispiel einen Einbruch in Stade meldet, landet man zwar bei den Lüneburger Kollegen. Doch diese alarmieren wie gewohnt die nächste Streifenwagenbesatzung in Stade. Wo die sich gerade befindet, das wird in der Lüneburger Polizeileitstelle per GPS angezeigt. Sollten sich die Einbrecher aus dem Staub machen wollen, dann kann von Lüneburg aus Verstärkung gerufen werden - von der Hundestaffel bis zum Polizeihubschrauber. Auch über die nahe Landesgrenze nach Hamburg hinweg soll so die Zusammenarbeit verbessert werden.

Weitere Informationen

Moderne Polizei-Einsatzzentrale eröffnet

In Lüneburg ist am Mittwoch eine hochmoderne, sogenannte Kooperative Leitstelle der Polizei und Feuerwehr eröffnet worden. Künftig laufen dort die Notrufe aus Nordostniedersachsen zusammen. (19.08.2015) mehr

 

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 15.03.2017 | 06:30 Uhr

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