Stand: 11.02.2016 12:00 Uhr

Fahrt per Navi endet in der Elbe

Dass nicht nur die Liebe sprichwörtlich blind macht, wissen seit Donnerstagmorgen auch die Insassen eines Pkw, deren Fahrt bei Bleckede (Landkreis Lüneburg) am Fähranleger in der Elbe geendet hat. Denn die vier Insassen des Fahrzeugs mit polnischem Kennzeichen verfügten offenbar nur über geringe Ortskenntnisse, dafür aber über ein Navi. Und dem vertrauten sie blind. Gegenüber der Polizei bestätigte der Fahrer, dem Navi zu großes Vertrauen geschenkt zu haben.

Insassen unterkühlt

Laut Polizei kamen die vier Insassen mit dem Schrecken davon - allerdings komplett nass. Wegen der Unterkühlung seien die vier Personen anschließend zur Beobachtung in eine Klinik gebracht worden. Vom Fahrzeug fehlte am Morgen zunächst jede Spur. Am Vormittag konnte das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) den gesunkenen Wagen mit einem Sonar-Gerät orten und mit einem Greifbagger bergen. Die Höhe des Schadens ist nach Angaben der Polizei indes noch unklar. Ihre Fahrt müssen die vier Reisenden nun wahrscheinlich erstmal mit einem trockenen Ersatzfahrzeug fortsetzen.

Bildergalerie
7 Bilder

Gesunkener Pkw taucht wieder auf

Der am Donnerstagmorgen in der Elbe bei Bleckede gesunkene Pkw ist gehoben. Zunächst war das Auto spurlos verschwunden bevor es per Sonar geortet werden konnte. Bildergalerie

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 11.02.2016 | 09:30 Uhr