Stand: 13.09.2017 14:27 Uhr

Blindgänger in Lüneburg: Beide Bomben entschärft

Zwei Blindgänger im Lüneburger Stadtteil Wilschenbruch sind entschärft. Das teilte die Stadt am Mittag mit. Etwa 1.300 Anwohner aus Wilschenbruch und Schäferfeld dürfen in ihre Wohnungen zurück. Am Montag waren die gefährlichen Altlasten aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden.

Zünder wurden gesprengt

Die Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes entschärften am Mittwochvormittag zunächst eine rund 75 Kilo schwere US-Fliegerbombe am Drosselweg, wie die Stadt mitteilte. Die Bahnstrecken zwischen Uelzen und Lüneburg sowie zwischen Lüneburg und Dahlenburg waren währenddessen für 40 Minuten gesperrt. Im Anschluss entschärften die Spezialisten die zweite Bombe auf der Wiese in der Nähe der Amselbrücke und sprengten die Zünder. Insgesamt waren mehr als 200 Rettungskräfte im Einsatz.

Eine entschärfte Bombe mit weißen Tüchern an der Zündöffnung liegt auf einem Gestell.

Bomben finden und entschärfen

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst sucht mithilfe von Luftaufnahmen nach Blindgängern. Bei Bomben-Verdacht rücken die Experten aus – ein gefährlicher Job.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 13.09.2017 | 08:00 Uhr

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