Stand: 21.02.2016 11:38 Uhr

MMA - Mehr als einfach auf die Fresse

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Erst Tritte, dann Triumphe: So sehen Sieger aus bei der MMA-Veranstaltung in Hannover. (Screenshot)

Die Frage ist so alt wie Kampfsport selbst - und am Wochenende ist sie auch in Hannover gestellt worden. Sie lautet: Wer ist eigentlich stärker, der Boxer oder der Ringer? Oder doch der Thai-Boxer? Bei der Veranstaltung "We love MMA" in der Swiss-Life-Hall haben am Sonnabend zwölf Kämpfe in sechs verschiedenen Gewichtsklassen im berühmten Achteck aus Draht stattgefunden. MMA, Mixed Martial Arts (deutsch: gemischte Kampfkünste), sind eine Mischung aus Techniken des Taekwondo, Karate, Boxen, Muay Thai, Grappling, Judo, und, und, und. Die traditionell erfolgreichsten MMA-Kämpfer kämpfen aber meist den Stil des sogenannten Brazilian Jiu-Jitsu.

Nächster Stopp: München

Wie beim altertümlichen Pankration (Allkampf) kann ein Kontrahent den Kampf gewinnen, indem er den Gegner durch Hebel- oder Grifftechniken zur Aufgabe zwingt - oder ihn schlicht und ergreifend K.o. schlägt. Die Härte und Brutalität sorgt immer wieder für Kritik an der Sportart. Trotzdem oder gerade deshalb ist die Disziplin auf dem Vormarsch, nicht erst seit dem hochgelobten Hollwood-Drama "Warrior" mit Tom Hardy und Nick Nolte in den Hauptrollen. Nach Hannover zieht der MMA-Zirkus weiter durch Deutschland: Nächste Station am 12. März ist die Olympiahalle in München.

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