Stand: 16.06.2017 10:17 Uhr

Blitze setzen Häuser im Weserbergland in Brand

Blitzschläge haben im Landkreis Hameln-Pyrmont zwei Wohnhäuser in Brand gesetzt. Nur weil die Feuer frühzeitig entdeckt wurden, seien die Gebäude nicht niedergebrannt, teilte die Polizei am Freitag mit. Die Blitze schlugen während eines Gewitters am späten Donnerstagabend zunächst in Groß Berkel und dann in Aerzen in die Dachstühle der Gebäude ein. Die Feuerwehr habe die Flammen jeweils nach kurzer Zeit löschen können, sagte ein Polizeisprecher. Im Weserbergland mussten die Einsatzkräfte zudem wiederholt ausrücken, weil während des Unwetters Bäume umgestürzt waren. Betroffen waren vor allem Holzminden, Polle und Delligsen.

Göttlicher Fingerzeig?

In Hannover hatte das Sommergewitter ganz andere Folgen: Erstmals nach 484 Jahren feierten Katholiken in der evangelischen Marktkirche ihren Fronleichnamsgottesdienst. Zunächst hatten die rund 2.000 Teilnehmer unter freiem Himmel gefeiert bis starker Regen, Blitz und Donner einsetzten. Die Repräsentanten beider großer Kirchen nahmen die Sache mit Humor und als Zeichen der Ökumene. Geistliche beider Kirchen hatten zuvor auf einer Bühne auf dem Marktplatz zuvor erstmals eine gemeinsame Dialogpredigt gehalten, bei der sie das Verbindende zwischen den Konfessionen herausstellten. Die katholischen Christen Hannovers feiern ihren Fronleichnamsgottesdienst auf Einladung der evangelischen Kirche seit zwei Jahren direkt neben der Marktkirche.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 16.06.2017 | 07:30 Uhr

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