Stand: 13.02.2016 20:16 Uhr

Alter Feuerwachturm bei Celle gesprengt

Er diente dazu, Rauch rechtzeitig zu erkennen. Nun ist er selbst im Rauch zugrunde gegangen. Der Feuerwachturm in der Klosterrevierförsterei Miele bei Celle ist Geschichte, Spezialisten des Technischen Hilfswerks (THW) haben ihn am Sonnabend mit einer Sprengladung zu Fall gebracht. Bis vor acht Jahren diente das 25 Meter hohe Holz-Bauwerk bei Celle der rechtzeitigen Erkennung von Waldbränden. Mittlerweile helfen Spezialkameras bei der Überwachung der Lüneburger Heide. Zudem sei der 1963 errichtete Turm einsturzgefährdet und eine Gefahrenquelle gewesen, sagte Constantin von Waldthausen, Leiter des Klosterkammerforstbetriebs. "Ein Abtragen Stück für Stück wäre sehr aufwendig gewesen."

Eine Explosion bei der Sprengung eines Wachturms in einem Waldstück. © NDR

Das Ende des Feuerwehrwachturms

Hallo Niedersachsen -

Sein Ende dauert nur knapp fünf Sekunden, die Vorbereitungen dagegen Stunden: Nahe Celle ist am Sonnabend ein alter Feuerwehrwachturm gesprengt worden.

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Wichtige Übung für THW-Helfer

Die ehrenamtlichen Mitglieder der Fachgruppe Sprengen des Ortsverbandes Cuxhaven des Technischen Hilfswerks haben den Holzturm im Rahmen der Aus- und Weiterbildung zu Fall gebracht. "Für die THW-Helfer war es eine wichtige Übung, solch eine Bauwerkssprengung zu planen und durchzuführen", sagte Ronald Bahr von der zuständigen Sprengaufsicht vom Landesverband Bremen und Niedersachsen der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk. Im Umkreis von 300 Metern wurde ein Sicherheitsbereich eingerichtet. Zwei Familien, die in der Nähe wohnten, mussten das Gebiet räumen.

Video
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Für Rauch ward er gebor'n, in Rauch ging er unter

Moderne Kameratechnik hat ihn überflüssig gemacht: In der Klosterrevierförsterei Miele bei Celle wurde ein 25 Meter hoher, hölzerner Feuerwachturm gesprengt. Video (00:12 min)

Dieses Thema im Programm:

Hallo Niedersachsen | 13.02.2016 | 19:30 Uhr