Stand: 07.01.2016 21:59 Uhr

Niedersachsen packen bei Flüchtlingshilfe an

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"Wir werden eine offene Arbeitsweise pflegen": Ministerpräsident Weil am Donnerstag in Hannover.

Das Aktionsbündnis "Niedersachsen packt an" hat am Donnerstag seine Arbeit zur Flüchtlingsintegration aufgenommen. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sagte zum Start, das Bündnis kämpfe dafür, dass die Gesellschaft weltoffen und mitfühlend bleibe. Im November hatten sich Gewerkschaften, Unternehmerverbände und Kirchen mit der Landesregierung zusammengeschlossen, um Flüchtlinge unter anderem in Bildung, Arbeit und Wohnungsmarkt einzugliedern. Dreimal im Jahr soll es künftig eine Integrationskonferenz geben. Das Land stellt für das Bündnis dieses Jahr eine Million Euro zur Verfügung.

Weil: Ängste ernst nehmen

"Wir haben uns teilweise selber nicht wiedererkannt", sagte Weil mit Blick auf die Hilfsbereitschaft in den Monaten, in denen viele der Hilfesuchenden Niedersachsen erreichten. Mit Blick auf Sorgen und Ängste der Bevölkerung mahnte er aber auch, dies ernst zu nehmen. Ab Donnerstag soll eine Koordinierungsgruppe die Aktivitäten des Gremiums lenken. Dabei sind zum einen die evangelische und die katholische Kirche, das Land Niedersachsen, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Unternehmerverbände und die kommunalen Spitzenverbände.

Bekannte Unterstützer aus Politik und Wirtschaft

Bisher haben 1.383 Einzelpersonen und knapp 100 Institutionen online den gemeinsamen Aufruf unterstützt. Wer Interesse hat, kann noch beitreten. Zu den Unterstützern gehören neben Unternehmern wie Dirk Rossmann oder Hannover-96-Präsident Martin Kind auch Springreiterin Meredith Michaels-Beerbaum und Musiker Peter Maffay.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 07.01.2016 | 19:00 Uhr