Stand: 23.08.2017 14:26 Uhr

Hochwasser-Geschädigte bekommen erstes Geld

Ein Teil der Geschädigten des Hochwassers Ende Juli kann sofort mit finanziellen Hilfen rechnen. Der Landkreis Goslar beginnt damit, insgesamt gut 150.000 Euro auszuzahlen. Das Geld stammt aus verschiedenen Spendeninitiativen. Jeder Antragsteller erhält 190 Euro und weitere 95 Euro für jedes Familienmitglied. Bislang liegen dem Landkreis mehr als 450 Anträge auf Soforthilfe vor. Im Nordharz gibt es in zahlreichen Haushalten auch vier Wochen nach dem Hochwasser noch immer kein Telefon und Internet.

Ortsbürgermeister Rhüden.

Diebe klauen Hochwasser-Spenden in Rhüden

Hallo Niedersachsen -

In Rhüden wurden in mehreren Geschäften Spendendosen mit Geld für Hochwasser-Opfer entwendet. Die Polizei sucht nach den Tätern und wertet Überwachungsaufnahmen aus.

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Landeshilfen bei Mindestschaden von 5.000 Euro

Die Landesregierung hat insgesamt 50 Millionen Euro für Geschädigte des Hochwassers freigegeben. Vergangene Woche stimmte der Landtag dem dafür notwendigen Nachtragshaushalt zu. Bei einem Mindestschaden von 5.000 Euro können pro Erwachsenem 500 Euro beantragt werden, pro Kind 250 Euro, maximal 2.500 Euro pro Haushalt. Antragsteller können sich von ihren Landkreisen oder ihrer kreisfreien Stadt beraten lassen, sie bewilligen die Gelder auch. Das Antragsformular kann im Internet unter www.hochwasser.niedersachsen.de abgerufen werden. Auch Unternehmen können schnelle Finanzhilfe bekommen. Zuständig für die Bewilligung ist die Niedersächsische Investitions- und Förderbank (NBank).

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 23.08.2017 | 12:00 Uhr

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