Stand: 14.01.2016 14:21 Uhr

Erneute Amokdrohung an Berufsschule

Bereits zum dritten Mal innerhalb weniger Tage ist an einer niedersächsischen Berufsschule eine Amok-Drohung eingegangen. Nach einem anonymen Drohanruf in der Heinrich-Büssing-Schule in Braunschweig sei diese heute geräumt worden, teilte die Polizei mit. Rund um die Schule wurden außerdem zwei Straßen vorübergehend gesperrt. Die Ermittler durchsuchten die Schule mit Spürhunden, fanden aber nichts Verdächtiges.

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Durchsuchungen nach Drohungen in Hameln

Zuvor waren bereits zwei Schulen in Hameln wegen Amokdrohungen evakuiert worden - und hier ist die Polizei jetzt den mutmaßlichen Verursachern auf der Spur. Einem Sprecher zufolge haben Ermittler die Wohnungen von Verdächtigen durchsucht und dabei Datenträger sichergestellt. Diese würden derzeit ausgewertet. Am Dienstag war eine schriftliche Drohung in der Eugen-Reintjes-Berufsschule eingegangen, am Freitag vergangener Woche war die Handelslehranstalt (HLA) das Ziel einer Drohung. Auch hier ging diese schriftlich ein. Gefährliche Gegenstände wurden auch in Hameln nicht entdeckt.

Bis zu drei Jahre Haft für Amok-Drohungen

Die Polizei ermittelt gegen die Verursacher der Drohungen wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. Darauf stehen bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe. Außerdem müssten die Verursacher mit erheblichen Geldforderungen für die Kosten der Einsätze rechnen, heißt es von der Polizei.