Stand: 22.02.2016 13:23 Uhr

Airbag-Rückruf könnte VW 400 Millionen Euro kosten

Der Rückruf zahlreicher Autos in den USA wegen defekter Airbags könnte für Volkswagen richtig teuer werden. Laut einem Bericht der "Welt am Sonntag" sind Rückstellungen von bis zu 400 Millionen Euro nötig. Ein Sprecher des Wolfsburger Autobauers wollte den Bericht am Montag nicht kommentieren.

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Defekte Airbags: VW ruft 680.000 Autos zurück

Wegen möglicherweise defekter Airbags muss Volkswagen in den USA 680.000 Autos zurückrufen. Berichte über einen möglichen Verkauf der MAN-Maschinensparte wies VW zurück. (10.02.2016) mehr

Hersteller könnte in Regress genommen werden

VW muss in den USA wegen der Airbags des japanischen Zulieferers Takata vorsorglich 680.000 Autos in die Werkstätten holen. Die betroffenen Airbags können unvermittelt auslösen und Teile der Verkleidung durch den Innenraum des Fahrzeugs schleudern. Mit den Bauteilen der Japaner gibt es in der Autoindustrie schon seit Jahren große Probleme: Daimler hat vor knapp zwei Wochen 340 Millionen Euro für den anstehenden Rückruf von 840.000 Wagen zurückgelegt. Allerdings ist es durchaus üblich, dass sich die Auto-Konzerne die Kosten beim Hersteller zurückholen - zumindest zum Teil.

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