Stand: 25.10.2017 08:50 Uhr

Städte wollen Weihnachtsmärkte vor Terror schützen

Nach den Terroranschlägen mit Lastwagen wie in Nizza und Berlin hat die EU-Kommission gefordert, dass sich Kommunen besser vor solchen Attacken schützen müssen. Das gilt auch für die Weihnachtsmärkte, die in Niedersachsen schon bald beginnen. Für die sind bereits besondere Sicherheitsmaßnahmen geplant.

Oldenburg setzt auf massive Betonpoller

Zum Beispiel in Oldenburg: Die Stadt setzt auf massive Betonpoller. Diese werden bei Großereignissen an zentralen Stellen der Innenstadt aufgebaut. Beim Stadtfest sei das gut gelaufen, der Auf- und Abbau relativ einfach, sagte Stadtsprecher Reinhard Schenke auf Anfrage von NDR 1 Niedersachsen. Auch beim Weihnachtsmarkt kommen diese Poller wieder zum Einsatz.

Hannover: Neues Konzept bereits zum Schützenfest

Osnabrück lässt sich von einem externen Büro ein Sicherheitskonzept erstellen. Zum Schutz der Besucher des Weihnachtsmarktes würden erstmals mobile Sperren aufgebaut, ergänzt durch Betonblöcke, hieß es. Die Landeshauptstadt Hannover prüft nach eigenen Angaben vor jedem Großereignis, welche Anschlagsgefahren bestehen und reagiert je nach Lage. Bereits zum Schützenfest im Sommer hatten Stadt und Polizei ein neues Sicherheitskonzept für Großveranstaltungen vorgestellt, das auch den Fall eines Lkw-Anschlags vorsieht.

Braunschweig und Lüneburg planen noch

In Braunschweig werden bei großen Festen und Märkten mobile Sperren und mehr Polizisten eingesetzt. Auch für den Göttinger Weihnachtsmarkt gibt es ein Sicherheitskonzept. Wie in Braunschweig und Lüneburg wird es derzeit gemeinsam mit der Polizei erarbeitet.

Reaktionen auf Berliner Anschlag

Nach dem Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz im vergangenen Dezember hatte Niedersachsens Polizei bereits reagiert. Kurzfristig waren mehr Beamte auf den Festen im Einsatz. Später folgten neue Waffen und Schutzwesten.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 25.10.2017 | 08:00 Uhr

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