Stand: 27.03.2013 18:48 Uhr

Dem Riesenbärenklau zu Leibe rücken

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Die Herkulesstaude ist heimtückisch: Ihr Gift nimmt der Haut den UV-Schutz. (Archivbild)

Ihm kann scheinbar niemand Herr werden: Der Riesenbärenklau breitet sich rasant aus. Mit Bären hat er nichts zu tun: Der Bärenklau ist eine giftige Pflanze. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen fordert Garten- und Grünlandbesitzer auf, sie zu vernichten. Die Pflanze enthalte toxische Stoffe und verursache in Verbindung mit Sonnenlicht verbrennungsähnliche Symptome auf der Haut. Das Gefährliche: Durch das Gift der Pflanze verliert die Haut ihren natürlichen UV-Schutz. Scheint dann die Sonne auf die Haut, kommt es zu Verbrennungen zweiten oder sogar dritten Grades.

Noch im Frühjahr herausreißen

Das ursprünglich aus dem Kaukasus stammende Gewächs, das auch als Herkulesstaude bekannt ist, wird bis zu vier Meter hoch und fällt durch seine großen Blüten auf. Seine Samen überleben lange in der Erde und können auch schwimmen, daher findet sich der Bärenklau überall - am Straßenrand, an Schienen entlang, am Flussufer. Die Landwirtschaftskammer warnt: Werde der günstige Vernichtungs-Zeitpunkt im Frühjahr verpasst, könne der Riesenbärenklau nur noch abgemäht werden.

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Wurzeln vollständig entfernen

Die Pflanze loszuwerden, ist allerdings auch nicht ohne: Experten raten dazu, Schutzkleidung zu tragen und sicherzugehen, dass der Bärenklau vollständig aus der Erde gezogen wird. Denn das Gewächs hat ein starkes und tiefes Wurzelwerk. Bleibt nur ein kleiner Teil der Wurzel übrig, überlebt die Herkulesstaude und schlägt schnell wieder aus. In jedem Fall sollten die Pflanzenteile verbrannt werden, denn auf dem Kompost können sich die Samen weiter verbreiten.