Stand: 13.11.2014 15:16 Uhr  | Archiv

Protest der Comiczeichner

von Bettina Meier

Nachdem Martin Jurgeit Anfang November im "Tagesspiegel" über das Ende des Comicstrips in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" geschrieben hat, ging kein Aufschrei durch die Presse und nur ein kleiner durch Twitter. Der Autor, seines Zeichens Chefredakteur des Fachmagazins "Comix", dokumentierte in seinem Artikel ausführlich eine Art Chronologie des Comics-Sterbens in deutschen Tageszeitungen. Denn die "FAZ" ist bei weitem nicht das erste Blatt, dass sich diese Kunstform nicht mehr leisten kann oder will.

Jetzt formiert sich ein gezeichneter Protest im Internet. Auf mehreren Comic-Sites wie "Flausen" oder "Beetlebum" veröffentlichen Zeichner ihren Comic-Kommentar zur Entscheidung der "FAZ". Wie Sarah Burrini, die ihre bebilderte Meinung dazu, bereits am Montag online stellte: "Gegen Betriebswirtschaft habe ich keine Argumente."

Der Tagesspiegel und Meedia haben das Thema heute aufgegriffen - und vielleicht für mehr Aufmerksamkeit gesorgt.

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