Stand: 15.01.2016 07:35 Uhr

Warnemünder Bundespolizisten nach Griechenland

In Übungen haben sich die Polizisten auf mögliche Einsatz-Szenarien vorbereitet. (Archivbild)

Bundespolizisten aus Rostock-Warnemünde werden zur Grenzsicherung nach Griechenland geschickt. Drei Monate sollen sie dort im Einsatz der EU-Grenzschutzbehörde Frontex stehen. Insgesamt werden elf Bundespolizisten und zwei Streifenboote ab dem 1. März nach Griechenland verlegt. Ihr Stützpunkt liegt auf der Insel Samos.

Grenzschützer sollen Menschenschmuggel verhindern

Von dort sollen die Grenzschützer die EU-Außengrenze zur Türkei sichern und vor allem den Menschenschmuggel verhindern. Von dort kommen derzeit die meisten Flüchtlinge nach Europa. Vor dem Einsatz müssen die Beamten noch geschult werden - die Bergung und Rettung von Menschen auf See ist dabei der Schwerpunkt.

Zwei Patrouillenboote werden in Hamburg verladen

Die beiden Patrouillenboote "Uckermark" und "Börde", die derzeit noch vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns fahren, werden demnächst im Hamburger Hafen auf ein Schiff verladen und nach Griechenland gebracht. Das EU-Mitglied hatte um Unterstützung bei der Grenzsicherung gebeten. Die Bundespolizei hilft nun im Rahmen des EU-Grenzschutzes Frontex.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 15.01.2016 | 06:00 Uhr