Stand: 13.09.2017 06:29 Uhr

Oberleitung repariert: Züge fahren planmäßig

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Ein abgerissener Stromabnehmer hatte zu den Zugausfällen geführt.

Auf der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Rostock fahren die Züge wieder. Der Oberleitungsschaden wurde gegen 2 Uhr in der Nacht zu Mittwoch behoben, sagte ein Bahnsprecher. Am Dienstagnachmittag war es zu erheblichen Behinderungen gekommen. Wegen der Störung war auf dem Abschnitt zwischen Schwerin und Wismar bei Lübstorf ein Zug liegen geblieben. Die Stromversorgung für die Züge funktionierte zwischen Bad Kleinen und Lübstorf nicht mehr - sämtliche strombetriebene Züge konnten auf der Strecke nicht mehr fahren. Dadurch war es am Mittwochmorgen zu einer Umlaufproblematik gekommen: Der erste IC von Rostock nach Hamburg Altona in der Früh fiel noch aus.

Hunderte Fahrgäste gestrandet - und wütend

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Wegen der Bahnpanne mussten Hunderte Reisende an Bahnhöfen warten.

Nach Informationen von NDR1 Radio MV waren am Dienstag zwischenzeitlich mehrere Hundert Fahrgäste mit Bussen auch zunächst nach Bad Kleinen gebracht worden. Dort standen sie längere Zeit ohne Informationen an den Bahnsteigen, bis sie schließlich mit Bussen weiterbefördert wurden - sehr zum Unmut der Fahrgäste. "Dasselbe Theater hatten wir vor sechs Wochen schon einmal in Schwerin. Null Informationen durch die Deutsche Bahn. Kein Mitarbeiter sagt den Fahrgästen Bescheid. Auch hier in Bad Kleinen, wo die Züge eigentlich weiterfahren sollten, gibt es null Informationen", sagte ein Pendler in Bad Kleinen NDR 1 Radio MV, der von Schwerin zurück nach Rostock wollte und wegen der Panne mit einer Fahrtzeit von fünf Stunden rechnete. Auch vor dem Schweriner Hauptbahnhof mussten Hunderte Fahrgäste ausharren.

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Verkehrsmeldungen der Bahn

Hier informiert die Bahn über Zugausfälle und Verspätungen. extern

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 12.09.2017 | 19:00 Uhr

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