Stand: 30.06.2017 18:42 Uhr

Ministerium genehmigt Haushaltsplan Rostocks

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Die Konsolidierungsbemühungen in Rostock tragen Früchte. (Archivbild)

Nach elfjährigem Sparkurs ist Rostocks Haushaltsplan 2017 vom Innenministerium in Schwerin ohne Beanstandung und Auflagen genehmigt worden. Damit kann die Stadt wieder selbst über Investitionen und den eigenen Stellenplan entscheiden.

OB Methling: Schöner, über Investitionen zu reden

"Es ist viel schöner, über Investitionen zu sprechen, als nur über das Sparen", sagte Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) am Freitagnachmittag. Mit der Veröffentlichung des Haushalts Mitte Juli könne Rostock die anhaltende Phase der sogenannten vorläufigen Haushaltsführung beenden. Damit werde die Grundlage für den vollständigen Haushaltsausgleich geschaffen, hieß es weiter.

Land will Stadt bei Konsolidierung mit Millionenbetrag unterstützen

Wie auch das Innenministerium bestätigt, ist damit in Rostock der Weg frei für neue geplante Investitionsvorhaben. Innenminister Lorenz Caffier (CDU) erklärte, er wolle mit der Stadt über die weitere Konsolidierung des Haushalts verhandeln und stellte einen zweistelligen Millionenbetrag zur Unterstützung in Aussicht.

Methling peilt 2018 Schuldenfreiheit an

Der Haushalt 2017 beträgt 647 Millionen Euro. Aktuell schlagen noch mehr als 70 Millionen Euro Altschulden und gut 120 Millionen Euro Investitionskredite zu Buche. Wie Oberbürgermeister Methling ankündigte, soll Rostock zum Stadtgeburtstag im kommenden Jahr schuldenfrei sein.

Hintergrund

Rostock will bis 2020 schuldenfrei sein

Die Rostocker Bürgerschaft hat einstimmig den Haushaltsentwurf für 2017 verabschiedet. Ziel ist es, die Altschuldenlast der Hansestadt unter 80 Millionen zu drücken. (08.12.2016) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 30.06.2017 | 19:00 Uhr

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