Stand: 01.02.2016 14:20 Uhr

Mehr neue Referendare starten Ausbildung

Bild vergrößern
An Gymnasien sollen die zusätzlichen Referendare die Stammlehrer entlasten. (Themenbild)

Mecklenburg-Vorpommern stellt in diesem Schuljahr mehr Nachwuchs-Lehrer ein. Am Montag hat für 209 Lehramtsabsolventen die praktische Ausbildung im Schuldienst des Landes begonnen. Damit kommen 60 Lehrkräfte mehr in den Vorbereitungsdienst an die Schulen als zum gleichen Termin im Vorjahr.

Bislang blieben viel Stellen unbesetzt

Die Stellen gab es auch schon früher - sie wurden nur nie vollständig besetzt. Viele Bewerber für Gymnasien wurden bisher abgelehnt, weil das Land hier eine Obergrenze gesetzt hatte. Zugleich blieben aber Referendariate an Grund- und Regionalschulen, Förderschulen und den Berufsschulen unbesetzt. Gegen diese Einstellungspraxis hatten mehrere Bewerber zum Teil erfolgreich geklagt.

Entlastung für Gymnasiallehrer

In diesem Jahr haben zumindest alle Bewerber an Gymnasien ein Angebot vom Land bekommen, so Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD). Die Gymnasialreferendare dürfen zehn Stunden pro Woche allein unterrichten und sollen so die Stammlehrer an den Gymnasien entlasten. Den Lehrern bliebe damit mehr Zeit beispielsweise für die Förderung besonders begabter Schüler.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 01.02.2016 | 05:30 Uhr