Stand: 29.01.2016 07:31 Uhr

Meeresforscher des IOW kehren nach Hause zurück

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Nach drei Wochen zurück im Heimathafen: Das Schiff wurde nach der Naturforscherin Maria Sibylla Merian benannt.

Das Forschungsschiff "Maria S. Merian" ist am Freitag von einer umfangreichen Winter-Expedition nach mehr als 20 Tagen in seinen Heimathafen Warnemünde zurückgekehrt. Unter Leitung des Leibniz-Institutes für Ostseeforschung IOW haben die 16 Wissenschaftler drei Wochen lang an Bord der "Maria S. Merian" die Stoffkreisläufe am Meeresgrund erforscht, und das an insgesamt 30 Stationen auf einer Route von Bremerhaven über Skagerrak und Kattegat bis Rostock.

Wie beeinflussen Schadstoffe den Klimawandel

Bei der Forschung ging es um die Auswirkungen des Klimawandels in Nord- und Ostsee, insbesondere um eine Analyse der freigesetzten Nähr- und Schadstoffe, wie zum Beispiel Schwermetall und Mikroplastik. Nach Angaben der Forscher war bislang wenig bekannt darüber, was im Winter in der sogenannten Grenzschicht zwischen Sediment und Wasser vor sich geht. Die Auswertung soll maßgeblich zum Verständnis beitragen, wie die Stoffflüsse im Meeresboden ablaufen und welche Organismen dort leben.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 29.01.2016 | 08:00 Uhr