Stand: 15.02.2016 18:15 Uhr

IHK drücken beim B-96-Ausbau aufs Tempo

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Der Ausbau der B 96 geht den Industrie- und Handelskammern nicht schnell egnug voran.

Die Industrie- und Handelskammern (IHK) Neubrandenburg und Potsdam fordern einen schnellen Ausbau der B 96. Anlass ist die Vorstellung des neuen Bundeswegeplanes Ende dieses Monats. Laut IHK ist die B 96 eine der wichtigsten Transportwege für die Wirtschaft zwischen Berlin und Skandinavien. Täglich würde die Straße von bis zu 12.000 Fahrzeugen passiert, sagte der Neubrandenburger IHK-Geschäftsführer Torsten Haasch. "Die Region braucht diese Verkehrsader. Jeder, der schon einmal die Autobahn gefahren ist, weiß, dass diese keine Alternative ist." Die Berücksichtigung im neuen Bundesverkehrswegeplan sei deshalb wichtig.

Verbindung zwischen Metropolregion Berlin und dem Norden

Seit über 20 Jahren ist ein Ausbau der Verbindung der Metropolregion Berlin-Brandenburg mit Norddeutschland und Skandinavien im Gespräch. Erst sollte er vierspurig, dann dreispurig und jetzt nur noch in Teilen dreispurig erfolgen. Für die Unternehmen der Region dauert das zu lange. Zumal nach Auskunft der Kammern das Geld bereits eingestellt ist.

Broschüre benennt "Knackpunkte"

Entlang der B 96 haben sich nach Auskunft der IHK zwischen Berlin und der Ostsee rund 20.000 Unternehmen angesiedelt. Diese seien auf schnelle Transportwege angewiesen. Auch die Tourismusbranche mahnt seit langem den Ausbau der Straße an. In einer Broschüre hat die IHK nun die "Knackpunkte" für die 105 Kilometer lange Strecke zwischen Berlin, Oranienburg, Löwenberg, Neustrelitz und Neubrandenburg benannt.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 15.02.2016 | 16:00 Uhr