Stand: 07.01.2016 08:09 Uhr

Dickes Eis behindert zunehmend Schifffahrt

Durch den anhaltenden Frost wird das Eis auf den Boddengewässern und in Flüssen und Kanälen in Mecklenburg-Vorpommern immer dicker. Die Behörden haben Eiswarnungen herausgegeben. Vor allem in den flachen Boddengewässern südlich von Darß und Zingst und zwischen Rügen und Hiddensee ist die Eisdecke mittlerweile bis zu 20 Zentimeter dick. Auch die Dänische Wiek bei Greifswald und der Peenestrom liegen teilweise unter dichtem Eis. Trotzdem gebe es dort derzeit noch keine Probleme für die Berufsschifffahrt, heißt es von den zuständigen Lotsen.

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Eisbrecher im Einsatz

Am Stettiner Haff hingegen sorgt der anhaltende Frost inzwischen für Behinderungen der Schiffahrt. Der Tonnenleger "Görmitz" vom Stralsunder Wasser- und Schiffahrtsamt ist derzeit in Ueckermünde im Einsatz, um die Einfahrt zum Industriehafen aufzubrechen.

Viele Binnengewässer zugefroren

Anders sieht es auf den Binnenwasserstraßen aus. Die Peene ist weitestgehend zugefroren. Die Müritz-Fahrgastschiffahrt hat den Betrieb eingestellt - auch, weil der Eldenburger Kanal und der Müritz-Hals nach Angaben des Wasser- und Schiffahrtsamtes zugefroren sind. Der Kanal gehört zur Müritz-Elde-Wasserstraße und führt von der Müritz zum Kölpinsee und dann über weitere Seen und den ebenfalls zugefrorenen Lenzer Kanal zum Plauer See.

Zum Wochenende wird es wieder wärmer

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang dringend vor dem Betreten der Eisflächen. Das Eis sei oft noch sehr brüchig. Bei Betreten bestehe Lebensgefahr. Laut Meteorologen ist im Osten Deutschlands noch bis Freitag teils mit zweistelligen Minusgraden zu rechnen. Danach soll milde Luft die Oberhand bekommen.

 

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 06.01.2016 | 14:00 Uhr