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Das kann man nicht verzeihen

Von John Goetz und Martin Munz

So wuchs also ein Junge auf, der zum Terroristen wurde. "Das hier ist Uwes Zimmer", sagt die Mutter. Ein Zimmer mit eigenem Balkon und Blick über die Hügel rund um Jena. Gepflegter Neubau. Sauber. Die Mutter holt Fotos aus einen Regal, die zeigen, wie der Raum früher aussah: Ein Jugendzimmer in den 90er Jahren. Bett, Schrank, Schreibtisch. Nichts auffälliges. Normal eben. Doch so normal war dieses Leben nicht. Die Fotos hat die Mutter gemacht, weil sich ihr Sohn an Zuhause erinnern wollte. Denn er war abgetaucht, im Untergrund. Er war Uwe Böhnhardt, einer der drei Mitglieder der Zwickauer Zelle.

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Das kann man nicht verzeihen

Panorama - 19.04.2012 00:00 Uhr Autor/in: Anna Orth

Monatelang haben sie geschwiegen - zu groß war der Schock über den Tod ihres Sohnes Uwe Böhnhardt und die Erkenntnis, dass er wohl als brauner Terrorist mordend durch Deutschland gezogen war.

Erstmals lässt Brigitte Böhnhardt ein Kamerateam in ihre Wohnung. Gemeinsam mit ihrem Mann Jürgen hat sie sich lange dagegen gewehrt. Doch dann waren da diese Artikel über sie in den Blättern, in denen sie sich kaum wiedererkannten. Artikel über Versager-Eltern am Rande der Gesellschaft. Eine Darstellung, die so gar nicht passt zu diesen Leuten, die da auf den Stühlen im Wohnzimmer sitzen, neben dem Fernseher. Da sitzt das Ehepaar Böhnhardt und hat etwas mitzuteilen. Sie haben sich entschlossen, aufzuräumen mit den Legenden. Zu erzählen, wie es wirklich war, aus ihrer Sicht.

Ein Gefühl der Ohnmacht

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"Unsere Schuld wird es sein, dass wir diese kleinen Anzeichen nicht gedeutet haben, oder die Schwere nicht richtig erkannt haben."

Über ihre Rolle sind sie sich dabei im Klaren: "Wir sind die Familie des Täters", sagt die Mutter. "Was glauben sie, was das für ein Gefühl ist? Ein Gefühl der Ohnmacht, der Niederlage. Manch einer hat uns nicht verstanden. Wie ein Richter am Landgericht Gera, der mir vorgeworfen hat, warum schmeißen sie den Kerl nicht raus? Man kann sein Kind nicht rausschmeißen. Man liebt es, auch wenn es Schwierigkeiten macht, auch wenn es Dummheiten macht, und auch wenn es in Machenschaften verstrickt ist, die man keinesfalls akzeptiert, aber man liebt sein Kind. Man lebt nicht ruhiger, wenn man weiß, es lebt unter der Brücke. Das kann mir keiner erzählen."

Keine Frage, diese Leute haben viel nachgedacht. Nach eigenen Fehlern gesucht. Und suchen immer noch. Auch nach Worten zu den Taten ihres Sohnes. "Also Parolen grölen oder irgendwo Transparente tragen und irgendwo protestieren und so weiter, das habe ich letztendlich zugetraut, aber das nicht. Das habe ich bewusstseinsmäßig nicht erfasst. Ich kann es bis heute nicht erfassen. Das wollte mein Bewusstsein nicht wirklich wahrhaben. Und sicher auch heute noch nicht. Ich kann meinen Sohn nicht diesen Taten zuordnen."

Und dann erzählen sie die Geschichte ihres Sohnes, der Wandel vom Nesthäkchen ("Er war doch unser Liebling"), höflich und hilfsbereit, zum Mitverantwortlichen von 10 Morden und mehr als einem Dutzend Raubüberfällen. 1991 war es, da bekam Uwe Probleme in der Schule. Er schwänzte den Unterricht, begann seine Eltern zu belügen. Vom Balkon ihrer Wohnung konnten die Eltern beobachten, wie Uwe das Schulhaus betrat – aber nicht, dass er sie durch die Hintertür wieder verließ. Die siebte Klasse schaffte er nicht - mehrfach. Noch heute hadern die Eltern mit der Schule und mit sich selbst. Die Schule habe sie nicht richtig unterstützt. „Was glauben sie denn, wie es den Eltern da geht? Sie gehen jeden Tag mit einem schlechten Gewissen zum Dienst, weil sie nicht wissen, was zu Hause der Junge macht. Sie bemühen sich den Arbeitstag durchzustehen, so gut es auch geht, und trotzdem war immer die Unruhe. Was ist zu Hause, was macht er, wo ist er, mit wem ist er zusammen?“

Tatsächlich hat Uwe mit den Falschen Kontakt. Doch die Eltern tun sich schwer, die Anzeichen dafür zu erkennen. "Das hat damit begonnen, dass er sich eine Bomberjacke gekauft hat. Damals wussten wir gar nicht, dass das schon ein Zeichen einer Tendenz war. Zu Hause durfte er zum Beispiel niemals eine Fahne aufhängen, niemals Material hinhängen, was auf rechte Gesinnung deutet, er durfte keine Musik hören hier. Sie haben die Bilder gesehen. Sein Zimmer war ein ganz normales Jugendzimmer mit anderen CDs, Musikanlage, Fernseher, alles was so dazu gehört, Schulsachen. Aber nichts was in irgendeiner Weise auf rechte Gesinnung zeigte."

"Unsere Schuld wird es sein, dass wir diese kleinen Anzeichen nicht gedeutet haben, oder die Schwere nicht richtig erkannt haben. Dass wir immer noch gedacht haben, das wird wieder. Das wird schon werden, er wird älter, er wird vernünftiger, er kommt aus der Pubertät raus. Das war eigentlich so unsere Hoffnung. Das könnte ich mir jetzt zum Vorwurf machen, dass wir diese kleinen Anzeichen nicht in der Schwere gedeutet haben. Aber was hätten wir machen können, wenn wir es besser erkannt hätten? Das frage ich mich natürlich auch. Was hätten wir machen können?"

Sie erzählen, wie sie ihren Sohn für seine Parolen zur Rede gestellt haben. "Zum Beispiel: Ausländer raus. Schauen sie, wir hatten in der DDR doch gar nicht viele Ausländer. Wir kannten die doch gar nicht. Oder, die Juden haben an allem Schuld. Ich habe gefragt, kennst Du überhaupt Juden? Wir kennen keine, wir haben gar keine gekannt. Was soll denn das? Woran erkennst Du überhaupt Juden? Er hat nicht geantwortet oder ist in sein Zimmer gegangen. Er wollte nicht mit uns darüber sprechen. Er ist der Sache aus dem Weg gegangen."

Hoffnungsschimmer Lehre

Nach einem Aufenthalt im Gefängnis schafft es Uwe Böhnhardt, sich nochmal zusammenzureißen. Er schließt erfolgreich eine Lehre ab, verliert kurz danach aber wieder seine Arbeit. Auch diese Chance dahin. Zu diesem Zeitpunkt hatte er schon längst Uwe Mundlos kennengelernt, mit denen er später abtauchen wird. "Er war älter, er hatte schon eine eigene Wohnung, er hatte ein Auto, er war also selbständig. Das fand natürlich unser Uwe sehr toll. Das hat ihm gefallen. Er war niemandem mehr Rechenschaft schuldig. Und unserem Sohn hat das nicht so wirklich gefallen, dass er uns Rechenschaft schuldig war, dass wir gefragt haben, wo warst du, was hast du getan. Eigentlich habe ich gehofft, dass der Uwe Mundlos unseren Sohn darin bestärkt, sich weiterzuentwickeln, weil er intelligenter war. Ich hätte nicht gedacht, dass der Uwe Mundlos noch radikaler ist. Das habe ich damals nicht registriert, ich habe es nicht gewusst und nicht geahnt. So ist er nicht aufgetreten. Ich sehe ihn immer noch als charmanten jungen Mann hier, der intelligent ist, der sich weiterentwickelt, der wollte sein Abitur nachholen und studieren. Ich hab gesagt: Wow, da wird noch mal was aus dir, junger Kerl. Vielleicht zieht er den Uwe auch mit."

Hoffnung keimt bei den Böhnhardt auch, als Uwe eines Tages fragt, ob er seine Freundin mit nach Haus bringen dürfe. "Für mich war das ein Beweis, dass es aufwärts geht. Er hat jetzt eine Freundin. Und für mich war immer die Hoffnung, dass er ein Mädchen kennenlernt, das ihn mitreißt. Das sagt, den Scheiß machst Du nicht mehr mit. Ich hätte nie im Leben gedacht, dass Beate überhaupt zu dieser rechten Gruppe gehört. Selbst das ist uns erst bewusst geworden, ab letzten November. Sie ist ja aufgetreten als Uwes Freundin, wir haben sie akzeptiert als Uwes Freundin. Sie wurde in die Familie mit eingebunden. Sie ist auch bei der Familie meines älteren Sohnes mit gewesen. Die haben sich verstanden. Sie war immer höflich, freundlich hat auch mal was mit angefasst, wenn wir mal so was vorhatten, so Kaffee Gedeck. Ich fand sie richtig nett."

Die Situation zuhause wird immer schwieriger. Immer wieder müssen die Böhnhardts ihren Sohn bei der Polizei abholen. Prügeleien, Einbrüche. Und natürlich seine Mitgliedschaft in der "Kameradschaft Jena" und im "Thüringer Heimatschutz". Auch die Wohnung der Eltern wird durchsucht.

Der Schritt in den Untergrund

Am 26. Januar 1998 klingelt es früh morgens mal wieder an der Tür. "Ich habe erstmals gefragt, wer ist da? Ich habe das ja schon geahnt, weil ja die Polizei gern um diese Zeit kam und es war ja auch nicht die erste Wohnungsdurchsuchung, wir hatten schon einige miterlebt. Moment, ich möchte mich zumindest erst mal anziehen. Und ich habe dann auch Uwe geweckt und hab gesagt, die Polizei ist wieder da, was ist jetzt schon wieder los?" Die Beamten durchsuchen die Wohnung, Garagen. Brigitte Böhnhardt war nicht dabei, kennt die Geschichte nur aus den Erzählungen ihres Sohnes. "Und auf dem Weg von der einen Garage zu der anderen, da hat ihm einer gesagt, jetzt bist du fällig. Der Haftbefehl ist schon unterwegs. Und da hat der Uwe die Polizisten in die Richtung laufen lassen und er ist in aller Ruhe zu seinem Auto gegangen und ist weggefahren. Und da habe ich gesagt: Und die haben dich einfach wegfahren lassen? Ja. Das glaube ich nicht. Und die haben sich noch nicht einmal umgedreht und sich nach dir umgesehen, ob du mitkommst oder so? Nö."

Die Polizei bestreitet, dass ein Haftbefehl ausgeplaudert wurde. Dass sie Böhnhardt gehen ließ, bestreitet sie nicht.

Uwe Böhnhardt informiert Beate Zschäpe und Uwe Mundlos. Sie gehen in den Untergrund, sind für Eltern und Ermittler wie vom Erdboden verschluckt. Die Eltern sind verzweifelt, erzählen einem Freund, dass sie es nicht mehr aushalten würden. Bis 1999. "Es lag dann irgendwann ein Zettel im Briefkasten und darauf stand eine Uhrzeit, ein Ort und da sollten wir uns hinstellen. Das war eine Telefonzelle in Lobeda West. Ich wusste gar nicht zu diesem Zeitpunkt, dass man eine Telefonzelle anrufen kann. Ich war da ein bisschen naiv. Hat mich nicht interessiert. Wir hatten eins. Jedenfalls standen wir da bibbernd vor der Telefonzelle und haben auf den Anruf gewartet und der kam auch. Da rief der Uwe an. Wir haben erst mal alle am Telefon gehangen und geheult. Es war einfach nur, es fiel ein Stein vom Herzen, er lebt."

Wollten sich zwei der drei stellen?

Die Eltern erfahren, dass Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt zusammen leben. Irgendwann kommt es auch zu persönlichen Treffen, bei denen alle drei dabei sind. Wie häufig diese Zusammenkünfte stattfanden, das mögen die Böhnhardts nicht so recht sagen. Nur, dass sie das Trio eigentlich überreden wollten, sich zu stellen. „Wir haben allen dreien gesagt, wir helfen Euch. Das kriegen wir irgendwie hin. Wir unterstützen Euch finanziell und wir suchen euch eine Wohnung oder wie auch immer. Wir helfen Euch, stellt Euch.“

"Als wir uns dann getroffen haben, haben nur Uwe und Beate gesagt, sie würden sich stellen. Der Uwe Mundlos war nicht bereit. Aber wissen Sie, im Nachhinein als wir dann zuhause waren, haben wir gesagt: Wenn er dann allein ist, er wird auch aufgeben. Er kann doch nicht allein leben."

Das Ende des Kontakts

Gestellt hat sich niemand. Stattdessen begann das Morden. Seinen Eltern erzählte Uwe Böhnhardt davon offenbar lieber nichts. Sie blieben arglos, trotz weiterer Treffen. Bei einem Treffen 2002 kündigen die drei an, dass dies die letzte Zusammenkunft sein werde.  "Das haben sie uns vielleicht eine Stunde vor dem Abschied gesagt. Ich hab das aber nicht geglaubt, ich habe das in dem Moment überhaupt nicht erfasst. Ich habe gesagt: Das könnt ihr uns nicht antun. Wir haben ja alle drei verabschiedet und wir haben alle fünf geheult. Ich merke auch immer noch die Umarmung von dem Uwe Mundlos, der mir auch noch mal aufgetragen hat, seine Mutti zu grüßen, die er sehr geliebt hat. Ich sehe den immer noch und ich spüre auch immer noch seinen Druck und ich so noch zu ihm so gesagt, in sein Ohr geflüstert, du bist der Älteste, pass auf den Uwe auf. Beate habe ich ganz lange umarmt und hab gesagt, Mädchen überleg Dir das doch. Du bist eine Frau, was willst du denn machen?"

"Und erst im Nachhinein hätte ich mich erschlagen können. Statt mit ihr Rezepte durchzugehen und zu besprechen, und mein Mann war mit den Jungs unterwegs, da hätte ich ja noch tausend andere Fragen gestellt, aber in dem Moment wusste ich doch nicht, dass das unser letztes Treffen war. Ich hätte mir lieber die Zunge abgebissen als mit ihr über Backrezepte zu reden."

"Die Tage, Wochen danach haben wir immer wieder in den Briefkasten geguckt, ob ein Zettel drin liegt, dass sie wieder Verbindung aufnehmen. Und so sind die Jahre dahingegangen und nie, nie wieder kam eine Nachricht bis wir dann endlich begriffen und geglaubt haben: Ja, die sind wirklich weg."

Beate Zschäpe meldet sich wieder

Es dauert Jahre bis sie wieder etwas von ihren Kindern hören. Jahre, in denen Hoffnung aufkommt: Vielleicht sind sie ja ins Ausland und haben dort ein neues Leben angefangen. Doch ein Anruf im November 2011 machte alle Hoffnungen zunichte.

"Da meldete sich eine Frauenstimme, die sagte, hier ist Beate. Und ich habe gefragt, welche Beate? Na Beate! Und ich frage nochmal, welche Beate, ich habe die Telefonstimme nicht erkannt. Und da sagte sie, na Uwes Beate. Und meine erste Frage war: Wollt ihr euch stellen, kommt ihr zurück? Nein. Ich sag warum denn nicht? Dann war ein ganz kleiner Moment Ruhe und dann sagte sie: Frau Böhnhardt, der Uwe kommt nie mehr zurück. Da weiß ich noch, dass ich erstmal Pause machte und da habe ich mich erst getraut die Frage zu stellen: Ist der Uwe tot? Dann war erst mal ne ganze Weile Ruhe. Was soll man auf so eine Nachricht sagen? Ich hab bestimmt hinterher Tausend Fragen im Kopf gehabt, aber in dem Moment war mein Kopf vollkommen leer. Vollkommen leer. Nach einer Weile sagte sie dann: Frau Böhnhardt, es tut mir so unheimlich leid, aber die beiden Uwes haben mich beauftragt, noch einmal einen letzten Gruß den Eltern zu schicken."

In den Stunden danach erfahren die Böhnhardts von den letzten Stunden ihres Sohnes. Von seinem Banküberfall in Eisenach, seinem Tod in einem Wohnwagen. Und vor allem von seinen Taten. "Mir tun die Familien wirklich unendlich leid, die das erfahren mussten. Vor allen weil sie ja auch noch zu Unrecht beschuldigt wurden. Das ist ganz schlimm, vor allem wenn man nicht weiß, warum sein Vater oder Ehemann sterben muss. Das muss ganz, ganz schrecklich für die Familien gewesen sein. Daran denke ich seit vier Monaten, fast ununterbrochen, jeden Tag, immer. Das was uns passiert ist, aber wir wussten ja warum, und wie es geschehen ist, ist ihnen ja eigentlich noch schlimmer passiert, weil sie nicht einmal wussten warum. Sie wussten es einfach nicht. Aber das hilft den Leuten auch nicht, wenn wir uns entschuldigen, weil wir ihnen nichts getan haben. Wir können auch nicht um Verzeihung bitten, man kann auch nicht verzeihen. Man kann doch niemanden verzeihen, der den Vater und Ehemann umgebracht hat, das kann man nicht verzeihen. Grundlos, Sinnlos, herausgesucht aus einer Gruppe, Ausländer, den nehmen wir, und den nehmen wir. Oder warum den und den nicht? Ich verstehe es nicht."

"Und ich habe mich auch immer dann hinterher gefragt, wie hätte ich denn auf einen Sohn reagiert, wenn er mir lebend gegenübersteht, wo man ihm vorwirft, zehn Menschen mit ermordet zu haben. Wie wäre ich denn damit fertiggeworden? Ich weiß es nicht. Ich habe auch Ihnen schon gesagt, ich weiß nicht, ob ich ihn hätte im Gefängnis besuchen wollen? Wenn er mir gegenübertritt und mich umarmen wollte, wollte ich ihn auch umarmen? Wollte ich das in dem Moment. Hätte ich das gemacht? Ich weiß es nicht."

Dreieinhalb Stunden hat das Gespräch gedauert. Sie haben vor der Kamera erzählt, geweint, gelitten. Und Einblick gegeben in das Unverständliche.

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