Stand: 03.11.2017 14:21 Uhr

Verfassungsschutz warnt vor Scientology-Masche

Die Scientology-Organisation versucht offenbar, mit einer neuen Masche Mitglieder anzuwerben. Laut Hamburger Verfassungsschutz hat sie es auf junge Sportler abgesehen, denen ein Stipendium in den USA angeboten wird.

Über Facebook kontaktiert

So sei ein 18-jähriger Hamburger, der seit Jahren erfolgreich American Football spielt, gezielt von einem Headhunter über Facebook angesprochen worden. Auch drei junge Sportler aus Hessen erhielten ein Angebot für ein sechsmonatiges Sprachstipendium an einer Akademie in Florida. Dabei war nicht erkennbar, dass die Akademie von Scientology betrieben wird und die jungen Sportler auch in Scientology-Gastfamilien unterkommen sollten.

Nachfrage brachte Klarheit

Nach einem Fernsehbericht wurde der Hamburger stutzig und fragte genau nach. Der Headhunter räumte daraufhin ein, Scientologe zu sein. Der 18-Jährige, der bereits ein Visum für die USA hatte, sagte die Reise ab. Der Verfassungsschutz warnt, dass Scientology seit geraumer Zeit auf soziale Medien setzt, um neue Mitglieder zu werben. Dabei geht die Sekte häufig verdeckt vor, um vor allem mit jungen Menschen in Kontakt zu kommen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 03.11.2017 | 13:00 Uhr

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