Stand: 20.03.2017 15:43 Uhr

Verdächtige Post an Gerichte und Ämter geschickt

Die Polizei ermittelt gegen einen unbekannten Täter wegen der Versendung von verdächtigen Briefen. Wie die Polizei am Montag bekannt gab, gingen bei fünf Amtsgerichten und fünf Finanzämtern der Stadt Sendungen ein, die ein unbekanntes weißes Pulver enthielten. Da ein Giftanschlag zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde die Feuerwehr alarmiert. Polizisten und Feuerwehrleute untersuchten die betroffenen Gebäude.

Nach kurzer Zeit gab es Entwarnung: Die Briefe am Zivilgericht am Sievekingplatz und am Amtsgericht Bergedorf enthielten nach Angaben der Polizei nur Zucker. "Wir gehen davon aus, dass die Taten zusammenhängen und auch die anderen Briefsendungen nicht gefährlich sind", sagte ein Polizeisprecher.

Das LKA ermittelt

Die verdächtigen Briefsendungen waren neben dem Amtsgericht Mitte und Bergedorf auch am Amtsgericht Blankenese, Barmbek und Altona sowie an fünf Finanzämtern aufgetaucht. Die Feuerwehr war am Vormittag am Zivilgericht mit einem Großaufgebot und Atemschutzgeräten im Einsatz. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen und werde nun nach und nach alle Sendungen kriminaltechnisch untersuchen, teilte die Polizei mit.

Verdächtige Briefe auch in anderen Bundesländern

Auch in anderen Bundesländern waren bei mehreren Justizbehörden in den vergangenen Wochen Briefe mit weißem Pulver eingegangen. Auch dieses Pulver stellte sich als ungefährlich heraus.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 20.03.2017 | 15:00 Uhr

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