Stand: 17.03.2016 17:04 Uhr

"Trotz Problemen wird A 7 wie geplant fertig"

Bild vergrößern
Ende Dezember 2018 sollen die Baustellen-Staus auf der A 7 Geschichte sein.

Die Autobahn 7 soll trotz einiger Verzögerungen wie geplant im Dezember 2018 fertig sein. Das Baukonsortium hat am Donnerstag den Zeitplan für den A 7-Ausbau konkretisiert. Zurzeit hakt es allerdings an fünf Stellen zwischen dem Bordesholmer Dreieck und Hamburg-Schnelsen, wie NDR 90,3 berichtete.

Brücken und der Deckel werden später fertig

Der Bau von vier Autobahnbrücken in Schleswig-Holstein verzögert sich demnach wegen Planungsfehlern um Monate. Im Juni würden sie fertig, sagt Christian Merl von der privaten Projektgesellschaft Via Solutions Nord. "Das Gute daran ist: Wir haben daraus gelernt und haben damit einen gesunden Optimismus, dass wir bei den anderen Brücken schneller fertig werden."

Drei Monate im Verzug ist auch der Bau des Schnelsener A 7-Deckels. Der Boden sei schlechter gewesen als erwartet, begründet Merl. "Wir haben beschlossen, dass wir längere Bohrpfähle einsetzen. Wer dort in Schnelsen die Baustelle beobachtet, sieht auch die Bohrgeräte, die dort eifrig in einer Doppelschicht arbeiten." Denn die Verspätungen sollen aufgeholt werden. Das schont nicht nur die Nerven der Autofahrer, sondern auch den Geldbeutel der Baufirma. Bei Verzug werden Geldbußen fällig.

Weitere Informationen

Autobahn 7: Der große Ausbau im Norden

Die A 7 wird auf einer rund 70 Kilometer langen Strecke zwischen dem Hamburger Elbtunnel und dem Dreieck Bordesholm ausgebaut. NDR.de informiert über das Bauprojekt und die aktuelle Verkehrslage. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 17.03.2016 | 17:00 Uhr