Stand: 12.11.2015 11:48 Uhr

Sinkender Containerumschlag setzt HHLA zu

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Seit Jahresbeginn sind bei der HHLA rund zwölf Prozent weniger Container umgeschlagen worden.

Der Hamburger Hafenbetreiber HHLA leidet unter stark sinkenden Umschlagszahlen an seinen Terminals. Seit Jahresbeginn sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rund zwölf Prozent weniger Container umgeschlagen worden. Der Grund sind vor allem rückläufige Warentransporte im Russland- und Asien-Schiffsverkehr. Rund 40 Prozent weniger Fracht für und aus Russland fielen an. Auch im Handel mit Asien verzeichnet der Hamburger Hafen ein Minus. Dies konnte nicht mehr vollständig vom Abtransport der Boxen per Bahn nach Mittel- und Osteuropa ausgeglichen werden. Per Bahn und Lastwagen sind rund zwei Prozent mehr Container bewegt worden. In diesem Bereich hat sich der Gewinn auf mehr als 40 Millionen Euro verdoppelt.

Niedrigere Gewinne erwartet

Die anhaltend schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen machten sich mittlerweile deutlich bemerkbar, teilte Vorstandschef Klaus-Dieter Peters mit. Darum würden nun Investitionen überprüft. Die Terminals sollen aber weiter für besonders große Schiffe ausgebaut werden. Unter dem Strich rechnet die HHLA mit einem deutlichen niedrigeren Gewinn von rund 150 Millionen Euro im gesamten Jahr.

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