Stand: 16.12.2015 07:33 Uhr

Rahlstedt: Zentrale Erstaufnahme später fertig

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Hamburg sucht für dieses Jahr noch 13.000 Plätze für Flüchtlinge.

Der Bau der Zentralen Erstaufnahme für bis zu 2.000 Flüchtlinge im Hamburger Stadtteil Rahlstedt verzögert sich. Zudem fehlen der Stadt für dieses Jahr noch 13.000 Plätze für Schutzsuchende, wie aus dem Bericht des Zentralen Koordinierungsstabs für Flüchtlinge hervorgeht. Derzeit werden 100 mögliche Standorte auf ihre Eignung überprüft, heißt es weiter. 

Umbauarbeiten aufwendiger als gedacht

Die Einrichtung in Rahlstedt sollte noch in diesem Monat in Betrieb gehen, nun wird es wohl erst im Februar so weit sein, wie NDR 90,3 berichtete. In einem Gewerbegebiet am Bargkoppelweg soll die Erstaufnahme von Flüchtlingen in der Stadt ganz neu und zentral organisiert werden. Doch die Umbauarbeiten der Gewerbehallen sind aufwendiger als geplant. Um die Menschen provisorisch unterzubringen, muss deshalb spätestens zwischen Weihnachten und Neujahr ein weiterer leer stehender Baumarkt im Hellmesbergerweg in Wandsbek für 800 Flüchtlinge hergerichtet werden.

Stadt will 80.000 Plätze bis Ende 2016 schaffen

Insgesamt, so heißt es in dem behördlichen Bericht, schafft die Stadt in diesem und im kommenden Jahr 80.000 Plätze für Flüchtlinge. Das entspricht einem Flächenbedarf vom 395 Hektar oder dem Fünffachen der Fläche des Neubaugebiets "Mitte Altona". 

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 16.12.2015 | 07:00 Uhr

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