Stand: 02.02.2016 11:25 Uhr

Planer sollen Harburgs City wiederbeleben

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Kampf gegen die Verödung: Für Harburgs Innenstadt soll es einen neuen Bebauungsplan geben.

In der Harburger Innenstadt soll es künftig mehr Wohnungen und schicke Cafés statt Ein-Euro-Läden, Parkhäuser und leerstehender Bürogebäude geben: Das sieht eine Initiative der SPD vor, die jetzt eine komplett neue Bebauungsplanung für die Harburger City fordert.

"So kann es nicht weitergehen"

"Wir brauchen einen neuen Impuls, so kann es mit der Harburger Innenstadt nicht weitergehen", sagt Frank Richter, der Vorsitzende des Stadtplanungsauschusses der Bezirksversammlung Harburg, im Gespräch mit NDR 90,3. Der SPD-Mann will die Voraussetzungen für mehr Wohnraum schaffen.

Fünf Investoren sollen bereitstehen

Bislang gibt es fünf veraltete Bebauungspläne für das Viertel Am Sand, das Schippsee-Quartier, die Lüneburger Straße und das Phoenix-Viertel. In der Folge blockieren sich private Grundbesitzer und Stadtplaner. Ganze Einkaufspassagen und Bürotürme stehen leer, die City verödet und ist für viele Anwohner nicht mehr attraktiv. Richter träumt dagegen von Wohnungen für die Studenten der TU und neuen Geschäften. Fünf Investoren würden bereits Schlange stehen. Für sie sollen die alten Pläne durch möglichst einen Plan ersetzt werden, um zum Beispiel auch das Wohnen im Gewerbegebiet zu ermöglichen.

Masterplan stammt aus 2009

Harburgs Baudezernent Jörg Penner ist bereits seit Jahren dabei, eine Landschaftbrücke zu verwirklichen. Sie soll über die B 73 und die Bahngleise den aufstrebenden Harburger Binnenhafen mit der Harburger City verbinden. Ganz neu sind diese Ideen jedoch nicht. Die SPD-Initiative basiert auf einem Masterplan aus dem Jahr 2009. Damals hatte der Bezirk eine Agentur beauftragt, Visionen für Harburg zu entwickeln.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 02.02.2016 | 13:00 Uhr

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