Stand: 10.01.2016 12:00 Uhr

Olympia-Bewerbung wird abgewickelt

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Weht nun nicht mehr: Olympia-Flagge vor dem Hamburger Rathaus.

Sechs Wochen nach dem gescheiterten Referendum wird die Hamburger Olympia-Bewerbung jetzt auch politisch abgewickelt. In der Bürgerschaft steht das Thema in diesem Monat damit wohl zum letzten Mal auf der Tagesordnung.

Letzter Antrag zum Thema

Zunächst wird das Parlament formal zur Kenntnis nehmen, dass die Bewerbung gescheitert ist. Es sei festzustellen, dass es weniger Ja- als Nein-Stimmen gegeben hat, heißt es dazu in einer Senatsmitteilung. In einem weiteren Antrag von SPD, Grünen, CDU, Linken und FDP erklären die Abgeordneten, dass Senat und Deutscher Olympischer Sportbund die Hamburger Bewerbung um die Ausrichtung Olympischer Spiele 2024 offiziell zurückgezogen haben. Damit hätten sich auch alle noch bestehenden politischen Anträge und Berichte zu diesem Thema erledigt, meinen die Parlamentarier.

Ausschuss wird umbenannt und verkleinert

Gleichzeitig soll der Ausschuss für Sport und Olympia umbenannt und deutlich verkleinert werden. Bereits zum Jahresende hatte sich die Bewerbungsgesellschaft Hamburg 2024 aufgelöst. Geblieben sind damit von den Hamburger Olympia-Träumen nur die geschätzten Kosten für die Planung und das Referendum von rund 13 Millionen Euro.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 10.01.2016 | 12:00 Uhr

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