Stand: 15.12.2015 09:04 Uhr

Landesregierungen: A-7-Ausbau im Zeitplan

Ein Jahr nach Beginn des Ausbaus der Autobahn 7 liegen die Arbeiten im Zeitplan. Im kommenden Jahr sollen bereits die ersten Abschnitte zwischen Bordesholm und Hamburg fertig werden, erklärten Hamburgs Verkehrssenator Frank Horch (parteilos) und der Kieler Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) in Hamburg.

Zu sehen ist eine Autobahn-Baustelle.

Zwischenbilanz zu den Bauarbeiten auf der A 7

Hamburg Journal -

Das bislang größte öffentlich-private Gemeinschaftsprojekt, der Ausbau der A 7 nördlich von Hamburg, bewährt sich. Der erste Bauabschnitt wird schon im kommenden Jahr fertig.

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Bau des ersten Autobahndeckels beginnt 2016

Auf rund 70 Kilometern Länge wird die A 7 um zwei Spuren verbreitert. 72 Brücken werden um- oder neugebaut. 2016 soll in Hamburg-Schnelsen der Bau des ersten der drei Autobahndeckel beginnen. Verkehrssenator Horch zeigte sich über die pünktlichen Arbeiten erleichtert und dankte allen Autofahrern für ihre Geduld. "Man stellt ja immer fest, dass am Anfang bei Baustellen Unsicherheit herrscht. Aber hier können wir feststellen, dass das für das hohe Verkehrsaufkommen außerordentlich gut gelaufen ist", sagte Hoch. Bei der Erneuerung der Langenfelder Autobahnbrücke werde die Fahrbahn in Richtung Flensburg schon in einem Jahr fertig.

Ausbau soll in Schleswig-Holstein Ende 2018 fertig sein

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Auch in Schleswig-Holstein steht die Fertigstellung ganzer Abschnitte zwischen Bordesholm und Quickborn an, freut sich der Kieler Verkehrsminister Meyer. "Sie können jetzt schon sehen, dass für die ersten Richtungsfahrbahnen Richtung Hamburg der Betoneinbau stattgefunden hat", erklärte er. In Schleswig-Holstein soll der Ausbau der A 7 in drei Jahren geschafft sein, auf Hamburger Seite wegen der geplanten Lärmschutzdeckel erst in zehn Jahren.

Langer Deckel in Altona?

Dabei zeichnet sich nun ab, dass der Deckel in Altona länger als ursprünglich geplant werden könnte. Verkehrssenator Horch sagte NDR 90,3, das Ziel des Senats sei ein zwei Klometer langer Deckel. Da der Bund nur 730 Meter zahlen will, müsste Hamburg bis zu 90 Millionen Euro dazuzahlen.

Minister loben gute Zusammenarbeit

Beide Minister erklärten, dass sich die zwischen den Ländern abgestimmte Verkehrsführung bewährt habe. In diesem Jahr wurden die Brücken Frohmestraße und Heidlohstraße in Hamburg-Schnelsen sowie der Bau der Autobahnmeisterei in Nützen nördlich von Kaltenkirchen fertiggestellt.

Geplante Sperrungen auf der A 7 im Jahr 2016

Im kommenden Jahr wird die A 7 wegen Brückenbauarbeiten an manchen Tagen teilweise gesperrt. Auf folgende Sperrungen müssen sich Autofahrer im kommenden Jahr gefasst machen:

  • Erstes Quartal 2016

    • Die A 7 wird zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Schnelsen-Nord und Kaltenkirchen einmalig für zwölf Stunden gesperrt, wegen des Ausbaus der Traggerüste an den Brücken am Hagen/Spann, Kadener Weg und Wirtschaftsweg Schirnau.
    • Das Traggerüst an der Brücke Prehnsfelder Weg wird ausgebaut. Hierfür wird die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Neumünster-Nord und Neumünster-Mitte einmalig für zwölf Stunden gesperrt.

  • Zweites Quartal 2016

    • Das Traggerüst an der Brücke Norderstedter Straße wird ausgebaut. Hier kommt es zweimal zu Sperrungen für jeweils zwölf Stunden zwischen den Anschlussstellen Quickborn und Hamburg-Schnelsen Nord.
    • An der Brücke Niendorfer Gehege werden Brückenfertigteile eingebaut. Daher kommt es auf beiden Fahrtrichtungen zu Sperrungen für jeweils acht Stunden zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Stellingen und dem Dreieck Hamburg-Nordwest.

  • Drittes Quartal 2016

    • Weil das Traggerüst an der Brücke Norderstedter Straße ausgebaut wird, wird die A 7 für zwölf Stunden an der Anschlussstelle Quickborn und Hamburg-Schnelsen Nord gesperrt.
    • Wegen des Abbruchs der Brücke Niendorfer Gehege wird die Autobahn für 55 Stunden zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Stellingen und dem Dreieck Hamburg-Nordwest gesperrt.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 15.12.2015 | 08:00 Uhr