Stand: 26.03.2017 08:19 Uhr

Horch wirbt in Japan für Hamburger Hafen

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Wirtschaftssenator Horch wirbt bei Reederein für den Hamburger Hafen. (Archivfoto)

Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) wirbt in Asien für den Hamburger Hafen - trotz der Verzögerungen bei der Elbvertiefung. In Japan will sich Horch in den kommenden Tagen mit den Spitzen der drei wichtigsten Reedereien treffen, wie NDR 90,3 am Sonntag berichtete.

Japanische Reedereien fusionieren

Die drei größten japanischen Containerreedereien NYK, MOL und K-Line schließen sich derzeit zusammen. Daraus entsteht die sechstgrößte Reederei der Welt, die dann nur unwesentlich kleiner ist als die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd. Der neue japanische Großkonzern ist ein Kunde, den die Hamburger Hafenbetreiber gerne als festen Partner gewinnen wollen.

Elbvertiefung: Schriftliche Urteilsbegründung lässt auf sich warten

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Horch hatte die Reise zu den asiatischen Kunden im Februar angekündigt - nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zur Elbvertiefung. Die schriftliche Urteilsbegründung liegt allerdings, anders als von den Planern erhofft, noch immer nicht vor. Dennoch arbeiten Hamburg und der Bund gemeinsam daran, die Mängel an den Planungen zu beheben, wie Horch NDR 90,3 sagte. Einen konkreten Termin, bis wann die neuen Pläne vorliegen, nannte der Wirtschaftssenator allerdings nicht. Ende Februar hatte Horch bereits bei den drei größten europäischen Reedereien dafür geworben, trotz der verzögerten Elbvertiefung weiter nach Hamburg zu fahren.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 26.03.2017 | 08:00 Uhr

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