Stand: 22.03.2016 07:01 Uhr

Hamburgs schlimmste Staufallen

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Besonders viel Zeit verbringen Autofahrer auf der A 7.

In Hamburg stehen Autofahrer besonders häufig im Stau. Im neuen Verkehrs-Index eines Navigationsgeräte-Herstellers bleibt die Hansestadt hinter Stuttgart bundesweit auf Platz zwei, wie NDR 90,3 berichtete. Selbst Pendler, die zeitlich flexibel sind, haben mit dem Auto kaum Alternativen.

A 7 als schlimmste Staufalle

Die drei größten Staufallen im vergangenen Jahr waren demnach die A 7 vor dem Elbtunnel in Höhe Othmarschen, die Ludwig-Erhard- und die Willy-Brandt-Straße - und der Bereich zwischen Schröderstiftstraße, Lombardsbrücke und Steintorwall.

Hamburg-Tipps gegen Staus:

  • Wetterbericht für morgen kennen

    Wenn es regnet oder schneit, fließt der Verkehr deutlich langsamer. Auch Nebel oder eine frühe Dämmerung haben nachweislich großen Einfluss auf den Verkehr. Informieren Sie sich bereits abends über das Wetter von morgen und ziehen Sie Ihre Schlüsse daraus.

  • Vermeiden Sie die schlimmsten Engpässe

    Umfahren Sie auf dem Weg ins Büro die Engstellen der Stadt, auch wenn das in Hamburg mit seinen zahllosen Brücken und Querungen nicht ganz einfach ist. Die drei schlimmsten Staufallen in 2015 waren: die A7 Ausfahrt 31 Othmarschen, die Ludwig-Erhard-Straße in Fortsetzung zur Willy-Brandt-Straße, Spaldingstraße und der Nordkanalstraße, sowie Fruchtallee-Schröderstiftstraße-Lombardbrücke zum Steintorwall.

  • In den Stauspitzen brauchen Sie doppelt so lange.

    Überprüfen Sie Ihre Pendelgewohnheiten: Müssen Sie wirklich jeden Tag zwischen 8 und 9 Uhr mit dem Strom schwimmen?

  • Alternativen zum frühen Freitag-Feierabend?

    Freitags früh Schluss zu machen verlängert das Wochenende - aber auch die Fahrt nach Hause. An Freitagen ist es zwischen 15 und 16 Uhr besonders dicht in der Stadt. Warum nicht stattdessen mal am Donnerstag früher gehen, wenn es möglich ist?

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Montags und donnerstags besonders dicht

Die meisten Staus gibt's in Hamburg am Montagmorgen zwischen 8 und 9 Uhr und donnerstagnachmittags zwischen 17 und 18 Uhr - und nicht etwa am Freitag. Da machen viele Autofahrer zwei Stunden früher Feierabend: Freitags stockt es deshalb schon zwischen 15 und 16 Uhr. Jeden Tag verliert ein Durchschnitts-Pendler in Hamburg fast eine Stunde Zeit, weil der Verkehr stockt. Pro Jahr sind das fast drei Arbeitswochen.

Wie viel bringt es, eine Stunde früher oder später zur Arbeit zu fahren, wenn man das kann? In Deutschlands Stau-Hauptstadt Stuttgart würde das laut der Studie viel Zeit sparen, in Hamburg hätte man dagegen nur wenig Vorteile: Die Straßen sind fast immer voll, nicht nur zur Rush-Hour.

Ein Tag im Oktober war der Tiefpunkt

Der Horror-Tag auf Hamburgs Straßen lag im vergangenen Jahr im Herbst: Am 16. Oktober ging wegen Starkregens und gleichzeitigem Beginn der Herbstferien kaum noch was auf den Straßen der Hansestadt, wie Andreas Erwig von TomTom berichtete.

Für den Verkehrs-Index hat die Firma TomTom anonymisierte Geschwindigkeitsprofile von TomTom-Nutzern ausgewertet. Nach eigenen Angaben wurden dafür mehr als 93 Millionen von Pkw in Hamburg gefahrene Kilometer erfasst.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 22.03.2016 | 07:00 Uhr