Stand: 02.03.2016 19:46 Uhr

Hamburger Schifffahrt: Es reicht zu Platz zwei

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Mindestens 460 Unternehmen wie Reedereien sind in der Hamburger Schifffahrt tätig.

Hamburg hat in den vergangenen Jahren unter der anhaltenden Krise in der Schifffahrt gelitten, kann seine Position als einer der weltweit führenden Standorte der Branche jedoch behaupten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse der Unternehmensberatung Ernst&Young und des Fraunhofer Centers für maritime Logistik, das der Hamburger Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) am Mittwoch vorstellte.

Es reicht für Platz zwei

Mindestens 460 Unternehmen wie Reedereien, Makler oder Agenturen sowie rund 24.000 Erwerbstätige, die eine Wertschöpfung von knapp über vier Milliarden Euro erwirtschaften: Damit rangiert Hamburg im internationalen Vergleich auf Platz zwei hinter Singapur und vor Rotterdam.

Experten empfehlen Zusammenschlüsse

Um den Standort auch künftig zu sichern, empfehlen die Autoren Anpassungen in Bereichen wie Forschung, Personal, Marketing. Größte Herausforderung sei die Schiffsfinanzierung: Wegen zu wenig Fracht für zu viel Ladekapazitäten sei das Vertrauen der Anleger geschwunden. Um es zurückzugewinnen, könnten Reedereien in einer "Schiffahrts-AG Hamburg" ihre leistungsfähigen Unternehmensteile in Joint Ventures zusammenführen, um Investoren Renditen zu sichern.

Ein knappes Jahr lang haben Analysten des Frauenhofer Instituts für Maritime Logistik und der Unternehmensberatung Ernst & Young Daten gesammelt. Eine vergleichbare Studie gab es bisher nicht.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 02.03.2016 | 18:00 Uhr