Stand: 17.03.2016 07:11 Uhr

"Hamburg wird von Hafenquerspange profitieren"

Der Bund will in den nächsten Jahren eine Milliardensumme in den Ausbau von Autobahnen in und um Hamburg stecken. Auch für die Hafenquerspange ist damit der Weg frei, sehr zur Freude der Hafenwirtschaft, die sich diese Verbindung seit langem wünscht.

Eine Karte der Hamburger Wirtschaftsbehörde zeigt den Planungsstand im Fernstraßenausbau.

Verkehrssenator Frank Horch (parteilos) erhofft sich von der Hafenquerspange vor allem eine Entlastung der chronisch verstopften Straßen im Hamburger Süden. "Wir müssen davon ausgehen, dass die Güterverkehre über 30 Prozent steigen werden. Unter dieser Voraussetzung ist die Hafenquerspange für alle Verkehrsträger in Hamburg eine der wichtigsten baulichen Voraussetzungen, um die Zukunft zu entwickeln." Von der neuen Querverbindung zwischen der A 1 und der A 7 im Hafen sollen auch Anwohner der B 73 profitieren, verspricht der Senator. Die Straße eine der Hauptverkehrsadern in diesem Bereich.

Pendler sollen profitieren

Nutznießer der neuen Prioritätenliste des Bundes sollen aber auch die Pendler sein. Die A 7 südlich des Elbtunnels sowie die A 1 und die A 23 zwischen Tornesch und Hamburg-Eidelstedt sollen weitere Fahrspuren bekommen. Damit sollen zentrale Stauknotenpunkte entzerrt werden. Insgesamt 1,5 Milliarden Euro sind für Hamburgs Verkehrsprojekte im neuen Bundesverkehrswegeplan vorgesehen. Für die Stadt hat vor allem der Autobahnausbau Priorität. Für die geplante neue S-Bahnlinie 4 nach Ahrensburg müssen Hamburg und Schleswig-Holstein weiterhin auf eine Zusage aus Berlin hoffen.

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Die Hafenquerspange ist wahrscheinlicher geworden. Der Bund hat die geplante Verbindung zwischen der A 7 und der A 1 in die Liste der vordringlichen Bauprojekte aufgenommen. (16.03.2016) mehr

 

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NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 17.03.2016 | 07:00 Uhr