Stand: 16.03.2016 18:22 Uhr

Hamburg soll Hafenquerspange bekommen

Ein guter Tag für die Hamburger Hafenwirtschaft: Der Bund hat die geplante Autobahn A 26 zwischen der A 7 und der A 1 in sein Investitionsprogramm für die nächsten 15 Jahre aufgenommen, wie NDR 90,3 berichtete. Bundesverkehrsminister Dobrindt (CSU) hat den aktuellen Verkehrswegeplan am Mittwoch in Berlin vorgestellt.

Hafenquerspange gilt jetzt als vordringlich

Die geplante Hafenquerspange gilt damit jetzt als vordringliches Projekt. 900 Millionen Euro soll sie kosten. Es ist das größte Einzelprojekt für Hamburg im neuen Bundesverkehrswegeplan. Es steht seit Jahrzehnten auf dem Wunschzettel der Hafenwirtschaft. Geplant ist, dass die A 26 vom Autobahnkreuz Hamburg-Süderelbe nach Stillhorn führt. Dadurch würden die Köhlbrandbrücke und Hauptverkehrsstraßen wie die B 73 entlastet. Das Planfeststellungsverfahren für die Hafenquerspange könnte im kommenden Jahr beginnen, die Bauarbeiten im Jahr 2019.

Weitere für die Hafenwirtschaft wichtige Projekte sind: die Vertiefung des Nord-Ostsee-Kanals für mehr als 230 Millionen Euro und der Ausbau des Elbe-Lübeck-Kanals, der überraschend auch als vordringlich eingestuft wurde.

A 7 und A 23 Ausbau sollen auch kommen

Außerdem sind der Ausbau der A 7 südlich des Elbtunnels auf acht Spuren und die sechsspurige Erweiterung der A2 3 zwischen Eidelstedt und Tornesch in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen. Insgesamt stehen für Hamburg vier Baumaßnahmen mit einer Summe von 1,5 Milliarden Euro neu auf der Liste des vordringlichen Bedarfs.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 16.03.2016 | 18:00 Uhr