Stand: 20.09.2017 19:27 Uhr

Hamburger Heimspiel für grüne Spitzenkandidatin

Die Grünen wollen im Bundestag drittstärkste Kraft werden. Doch das könnte schwierig werden, lagen die Grünen in Umfragen zuletzt nur noch bei knapp acht Prozent. Am Mittwoch haben die Grünen ihre Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt nach Hamburg geschickt. Sie stellte sich im Stadtteil Ottensen den Fragen der Bürger und warb vor mehreren Hundert Anhängern für eine grüne Regierungsbeteiligung. Mit dabei waren das Hamburger Spitzenkandidaten-Duo Anja Hajduk und Manuel Sarrazin.

Grünes Heimspiel in Ottensen

Seit Wochen ist Kathrin Göring-Eckardt in ganz Deutschland unterwegs, um Fragen zu beantworten und den Grünen stimmen zu sichern. Und es ist kein Zufall, dass die Grünen ausgerechnet in Hamburg in den Wahlkampf-Endspurt starten. Denn in Hamburg-Ottensen schlagen die Herzen der Wähler grüner als in anderen Stadtteilen. Am Sonnabend wird Göring-Eckardt wieder in Hamburg sein. Zum Wahlkampf-Abschluss in Eimsbüttel.

Parteien kämpfen um Platz 3

Auch die FDP startete am Mittwoch ihren Wahlkampf-Endspurt mit ihrer Hamburger Spitzenkandidatin Katja Suding in der Hansestadt. Nach Parteiangaben trat die Hamburger Fraktions- und Parteivorsitzende gemeinsam mit dem FDP-Fraktionschef im Berliner Abgeordnetenhaus, Sebastian Czaja, im Ottensener Geschäfts- und Bürohaus Vivo auf.

Auch mit im Rennen darum, drittstärkste Kraft im Bundestag zu werden, ist die Linke. Der Spitzenkandidat der Hamburger Linken, Fabio De Masi, kündigte sich für Mittwochabend im Ella-Kulturhaus in Hamburg-Langenhorn an. Die AfD hat keine eigenen Wahlkampfveranstaltungen veröffentlicht.

1,3 Millionen Hamburger wahlberechtigt

Am 24. September sind 1.296.548 Hamburger wahlberechtigt. Neben den sechs direkt gewählten Kandidaten der sechs Hamburger Wahlkreise ziehen jetzt nur noch sechs Kandidaten über die Landeslisten ihrer Parteien in den nächsten Bundestag ein. Bisher saßen 13 Abgeordnete für Hamburg in Berlin

16 Parteien sind in Hamburg zur Wahl zugelassen. Darunter sind die in der Bürgerschaft vertretenen Parteien SPD, Grüne, CDU, Linke, FDP und AfD. Dazu kommen die NPD, DKP, Die Partei, die Freien Wähler, die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP), die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD), das Bündnis Grundeinkommen (BGE), Demokratie in Bewegung (DiB), die Tierschutzpartei und die V-Partei³ (Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer). Insgesamt bewerben sich 131 Frauen und Männer um ein Hamburger Landeslistenmandat.

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Dieses Thema im Programm:

Hamburg Journal | 20.09.2017 | 19:30 Uhr

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