Stand: 07.12.2017 20:20 Uhr

Fliegerbombe in Heimfeld entschärft

Erfolgreiche Bombenentschärfung: Der Kampfmittelräumdienst hat am Donnerstagabend im Hamburger Stadtteil Heimfeld eine 1.000-Pfund-Bombe unschädlich gemacht, die tagsüber auf dem Gelände des ehemaligen Max-Bahr-Baumarkts gefunden worden war. Der Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg lag in sieben Metern Tiefe. Alles sei ohne Probleme verlaufen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Der Zünder sei gesprengt worden.

Menschen mussten Häuser verlassen

Für die Aktion war rund um den Fundort an der Buxtehuder Straße ein Sperr- und Warnradius von 300 Metern eingerichtet worden. In dem Gebiet waren nach Angaben des Sprechers etwa 675 Anwohner gemeldet, von denen aber nicht alle zu Hause waren. Die Menschen, die dort angetroffen wurden, mussten ihre Wohnungen verlassen. Nach der erfolgreichen Entschärfung konnten die Anwohner wieder zurück.

Es kam auch zu Verkehrsbehinderungen. Gesperrt waren sowohl die B 73 als auch der Bahnverkehr Richtung Cuxhaven. Alle Einschränkungen wurden am Abend wieder aufgehoben.

Zuvor waren unweit dieser Fundstelle in der Straße An der Rennkoppel fünf nicht transportfähige Zünder kontrolliert gesprengt worden. 35 Bewohner eines Pflegeheims in unmittelbarer Nähe mussten ihre Wohnungen dafür vorübergehend verlassen.

 

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 07.12.2017 | 20:00 Uhr

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