Stand: 05.09.2017 20:30 Uhr

Fegebank: Israel als Vorbild für Hamburg

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) hat sich am Dienstag an der Herzlya Universität in der Nähe von Tel Aviv über erfolgreichen Wissenstransfer informiert. Mit Hightech und Innovationen hat sich die kleine und junge Universität nur etwa 20 Jahre nach ihrer Gründung an die Weltspitze bei der Forschung und die Gründung neuer innovativer Unternehmen gesetzt. Durch die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft entstehen hochqualifizierte Arbeitsplätze. Die Herzlya Universität ist so eine Brutstätte neuer Ideen, sie ermutigt kreativ zu sein und aus Verrücktheiten Unternehmen erfolgreich zu gründen, wie einer der Wissenschaftler sagt.

Ein Vorbild für Hamburg

Die Hamburger Wissenschaftssenatorin ist beeindruckt von den Rahmenbedingungen vor Ort. Dass sowohl seitens der Regierung aber auch von großen privaten Unternehmen gesagt werde: "Ihr seid unsere Zukunft, ihr seid die Köpfe, die wir brauchen", finde sie toll. Mut und Risikobereitschaft sind in Israel deutlich größer als in Europa. Und es gibt Geld, vom Staat, von privaten Investoren oder Spendern. Das Beispiel Israel zeigt: Kapital in Forschung investiert, das rechnet sich. Das könnte ein Vorbild für Hamburg sein findet Fegebank. Auch hier könne man sicherlich darüber sprechen, welchen Beitrag die Stadt oder der Staat leisten könne, so die Senatorin. Das wolle sie aus Israel mitnehmen.

Fegebank wird in Israel von Wissenschaftlern, Wirtschaftsvertretern und Start-Up-Gründern begleitet - und die zeigen sich begeistert von den Bedingungen vor Ort.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 05.09.2017 | 18:00 Uhr

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