Stand: 25.02.2017 11:33 Uhr

CDU fordert Meldestelle für Antisemitismus

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"Jüdische Mitbürger fühlen sich immer häufiger bedroht"

Antisemitismus ist weit verbreitet, nicht nur in der rechten Szene. Mit der Ausbreitung von Islamismus und Salafismus würden antijüdische Positionen immer häufiger in der Öffentlichkeit geäußert, heißt es in einem Antrag der Hamburger CDU. Sie fordert darin die Einrichtung einer Meldestelle für antisemitische Vorfälle, wie NDR 90,3 berichtete.

Zudem sei Antisemitismus auch unter Migranten ein weit verbreitetes Thema. "Jüdische Mitbürger fühlen sich immer häufiger unwohl und bedroht", sagte CDU-Politikerin Karin Prien der Zeitung "Die Welt". Demnach habe sie vor einigen Monaten in der Bürgerschaft öffentlich gemacht, dass sie selbst jüdischer Abstammung sei.

Thema im Sozialausschuss

Die Meldestelle soll nach dem Vorbild der Berliner Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus umgesetzt werden. Diese wurde 2015 in der Hauptstadt eingerichtet und mit knapp 30.000 Euro pro Jahr ausgestattet. Der Sozialausschuss in Hamburg beschäftigt sich am Dienstag mit dem CDU-Antrag.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 25.02.2017 | 11:00 Uhr

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