Stand: 16.08.2017 06:21 Uhr

Air-Berlin-Pleite: Hamburg kaum betroffen

Der Hamburger Flughafen gibt sich angesichts der Insolvenz von Air Berlin gelassen. Die Airline gehört bereits vor der Pleite nicht mehr zu den großen Fluggesellschaften in Fuhlsbüttel.

Nur noch zwei Strecken

Bis zu acht Mal täglich nach München und bis zu fünf Mal täglich nach Düsseldorf: Nur noch zwei Ziele fliegt Air Berlin von Hamburg aus an. Weil der Flugbetrieb durch einen Kredit des Bundes für die kommenden Monate gesichert ist, rechnet der Airport zunächst nicht mit größeren Auswirkungen. "Wir beobachten die Lage aufmerksam und führen ständig Gespräche", sagte eine Flughafensprecherin NDR 90,3.

Auf den beiden von Air Berlin angeboteten Strecken gebe es auch noch andere Airlines. Mittelstreckenziele wie Heraklion auf Kreta, Palma de Mallorca oder die Kanaren hat Air Berlin seit ein paar Monaten Schritt für Schritt auf seine Tochter Niki übertragen. Dieses Unternehmen wiederum ist nicht von dem Insolvenzantrag betroffen. Und auch mehrere Flugzeuge nebst Besatzung, die Air Berlin noch in Hamburg stationiert hatte, haben nichts mit der Insolvenz zu tun: Diese Maschinen sind bereits jetzt für die Lufthansa-Tochter Eurowings im Einsatz.

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Air Berlin stellt Insolvenzantrag

Die Fluggesellschaft Air Berlin hat einen Insolvenzantrag gestellt. Der Flugbetrieb werde aber fortgeführt, teilte das Unternehmen mit. Mehr zu diesem Thema bei tagesschau.de. extern

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 16.08.2017 | 06:00 Uhr

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