Elbvertiefung: Baggern oder bewahren?

Die geplante neue Elbvertiefung zwischen Hamburg und Cuxhaven ist seit vielen Jahren ein Zankapfel. Der Hamburger Senat und die Hafenwirtschaft betonen die Bedeutung für die Hansestadt und für die deutsche Wirtschaft allgemein. Umweltverbände warnen hingegen vor den Folgen für die Natur. Deswegen klagten sie dagegen und erreichten einen vorläufigen Stopp der Ausbaggerung. Das Bundesverwaltungsgericht genehmigte im Februar 2017 die Elbvertiefung nur unter Auflagen. Bestimmte Teile der Pläne seien rechtswidrig, könnten aber nachgebessert werden.

Die Elbvertiefung kommt - aber wann?

Die Reaktionen auf die weitgehende Billigung der Elbvertiefung durch das Bundesverwaltungsgericht fallen gemischt aus. Wie lange die geforderten Nachbesserungen dauern, bleibt unklar. mehr

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Was bringt die Elbvertiefung?

Die neue Generation der Containerschiffe ist auf den Meeren unterwegs. Sie sollen künftig besser den Hamburger Hafen erreichen können. Was ist bei der Elbvertiefung vorgesehen? mehr

Für und wider Elbvertiefung

Umweltschützer sehen den geplanten Fahrrinnen-Ausbau als Gefahr für die Flusslandschaft an. Der Bund hingegen hält die ökologischen Auswirkungen auf die Elbe für gering. Ein Überblick. mehr

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Elbvertiefung: Was riskieren wir?

06.02.2017 22:00 Uhr
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Der ökologische Zustand der Elbe darf sich durch die neunte Elbvertiefung nicht verschlechtern. Ist der Ausbau möglich, ohne dass die Natur, aber auch die Deichsicherheit leiden? mehr

Chronologie

Eingriffe in die Unterelbe seit dem 19. Jahrhundert

Die Vertiefung der Fahrrinne ist seit der Industrialisierung immer wieder Thema an der Unterelbe gewesen. Seit dem 19. Jahrhundert hat es mehrere Anpassungen gegeben. mehr

Die jahrelange Debatte um die Elbvertiefung

Den Antrag zum weiteren Ausbau der Unterelbe hat Hamburg bereits 2002 gestellt. Aber wann und ob überhaupt die Bagger loslegen können, ist noch immer offen. mehr