Stand: 25.12.2016 11:47 Uhr

Metropolregion Hamburg wächst und gedeiht

In der Metropolregion Hamburg leben 5,1 Millionen Menschen. (Archivbild)

Die Metropolregion Hamburg entwickelt sich außerordentlich gut. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von zwei Forschern des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), die in der Fachzeitschrift "Wirtschaftsdienst" veröffentlicht wurde. Ein Indiz dafür sei die Schaffung von vielen neuen Arbeitsplätzen.

Die Wissenschaftler haben die großen deutschen Metropolregionen unter die Lupe genommen und ihre Stärken und Schwächen miteinander verglichen. Der Ballungsraum Hamburg ist mit 5,1 Millionen Einwohnern nach Rhein/Ruhr (11,5 Millionen Einwohner), Berlin/Brandenburg (5,9), München (5,7), Frankfurt/Rhein-Main (5,6) und Stuttgart (5,3) die kleinste der sechs großen deutschen Metropolregionen.

Flugzeugbau hat positive Effekte

Die großen Städte seien die Motoren für Wachstum und Innovation in den angrenzenden Regionen, ergab die Studie. Die einzelnen Metropolregionen haben demnach jedoch unterschiedliche Stärken und Schwächen. So gebe es in der Hansestadt und rundherum relativ die wenigsten Studenten und keine sogenannten Exzellenz-Universitäten oder Graduiertenschulen. Dafür gibt es im Großraum Hamburg den höchsten Anteil von Beschäftigten in wissenschaftlich-technischen Berufen, nämlich 55 Prozent. Die Forscher führen das auf Spezialisierung zurück, zum Beispiel im Flugzeugbau. Viele Zulieferer des Airbus-Werks an der Elbe haben ihre Standorte und Produktionsstätten rund um Hamburg.

Nach Ansicht der Forscher weisen vor allen die süddeutschen Metropolen München und Stuttgart im statistischen Vergleich eine gute Verfassung auf. München hat der Studie zufolge das größte Bevölkerungswachstum und die leistungsfähigste Wirtschaft.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 Aktuell | 25.12.2016 | 12:00 Uhr

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