Ihr bei N-JOY The Beach
Das N-JOY Promoteam hat euch fotografiert? Hier findet ihr euer Erinnerungsfoto.mehr
Ausnahmezustand in St. Peter-Ording. Zehntausende Musikfans pilgerten am 24. Juli zur N-JOY The Beach Party mit Kuhlage & Friends, Bosse und Jan Delay. Konzertreporter André Kroll war dabei, als aus dem Ferienstrand ein Festivalgelände wurde.
Sonne, Sand, Meer - was gibt es Schöneres? Sonne, Sand, Meer und ein fettes Konzert. Einmal im Jahr geht dieser Wunsch in Erfüllung, dann wird auf dem Traumstrand in St. Peter-Ording eine Bühne aufgebaut und einer der angesagtesten Künstler tritt auf. An diesem Samstag ist es wieder soweit. Zehntausende Musikfans sind gekommen, um Jan Delay zu sehen und die einmalige Atmosphäre zu genießen.
Warm-Up mit Kuhlage & Friends
Den Auftakt an diesem Konzerttag machen Kuhlage&Friends, die Spaß-Band um N-JOY Moderator Andreas Kuhlage. Mit ihren Cover-Stücken und Party-Liedern verbreiten sie gleich gute Laune und machen ordentlich Stimmung. Die Grundstimmung ist aber eh schon den ganzen Tag blendend, schließlich scheint die Sonne und nebenan wird der Kitesurf World Cup ausgetragen.
Bosse geht in die Menge
Nach der N-JOY Haus-Band legt Bosse mit seinem Programm los. Der sympathische Singer-Songerwriter lässt vor allem die Frauenherzen höher schlagen. Seine gefühlvollen Songs entfalten live eine ganz besondere Wirkung. Phantastisch auch seine Publikumsnähe. Zu seinem Song "Drei Millionen" steigt er von der Bühne und geht in die Menge - das sieht man auch nicht alle Tage und ist wohl auch nur an einem solch tollen Ort möglich.
Tanzalarm mit Jan Delay
Dann endlich gegen 21.30 Uhr kommt der Headliner, Chefstyler Jan Delay. Mit seiner Band Disco No. 1 sorgt er sofort für Tanzalarm. Die Bässe von "Türlich, türlich" lassen die Boxen beben und die Hände der Fans in die Höhe schnellen. Allerdings ist dem Funk-Soul-Brother die Meute noch viel zu ruhig. Das kommt ihm alles zu norddeutsch dröge vor, wie in der Bierwerbung. Deshalb gleich die Aufforderung "Was geht da, Sankt Peter?".
An diesem Abend geht einiges, soviel ist klar. Auch wenn nicht alle Fans von Anfang an auf 100% Betriebstemperatur sind und ausrasten, was vielleicht auch der chilligen Strandatmosphäre geschuldet ist, mit jedem Lied steigt die Stimmung spürbar. Die 43.000 machen alle Spielchen mit Begeisterung mit: ob T-Shirt schleudern, Stop-Tanz oder Synchron-Springen. Allerdings ist nach knapp einer Stunde und einer Zugabe schon Schluss. Schade, ich hätte die Massen gerne noch in Ekstase gesehen.
Fazit: Tolle Künstler + eine einmalige Atmosphäre = 4 von 5 Sternen