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"Theaterformen": Die Stadt wird zur Bühne

Ein Ausschnitt aus dem Theaterstück "Iwanow" der Mehr Theatre Group. © Mehr Theatre Group Fotograf: Mani Lotfizadeh Vom 19. bis zum 30. Juni wird in Hannover das Festival "Theaterformen" gefeiert, unter anderem mit dem Stück "Iwanow".

Ein begehbares Holzboot vor dem hannoverschen Opernhaus oder Bühnentechniker, die zu Schauspielern werden: Das Festival "Theaterformen" - eine gemeinsame Veranstaltung der Staatstheater Braunschweig und Hannover - steht für ungewöhnliche und häufig auch überraschende Inszenierungen. Es ist abwechselnd in Hannover und Braunschweig zu Gast. Im Juni darf sich Hannover wieder auf einen Einblick in die Vielfalt des zeitgenössischen Theaterschaffens freuen. Zum Vorverkaufsstart haben die Veranstalter das Programm der "Theaterformen" vorgestellt.

Künstler beleuchten die Krise in ihrem Land

Mehr als 200 Künstler aus 15 Ländern werden im Juni nach Hannover kommen: Insgesamt 18 Ur- beziehungsweise deutsche Erstaufführungen stehen auf dem Programm des internationalen Festivals. Zu sehen sein werden unter anderem Stücke aus Russland, dem Iran und aus Syrien, die sich jeweils mit der schwierigen politischen Lage in den Ländern auseinandersetzen.

Der Kongo im Fokus

Ein Ausschnitt aus dem Stück "Drums and Digging" von Studios Kabako. © Studios Kabako Fotograf: Studios Kabako Detailansicht des Bildes Das Stück "Drums and Digging" von Studios Kabako ist Teil des Festivals, bei dem in diesem Jahr der Kongo im Mittelpunkt steht. "Kinshasa-Connection" lautet der diesjährige Festivalschwerpunkt mit Filmen und Inszenierungen aus und über die Demokratische Republik Kongo. Dabei spielten Kämpfe um Rohstoffe und ethnische Konflikte eine Rolle, sagt Festivalleiterin Anja Dirks. Aber: "Kinshasa ist eben auch eine Stadt mit zehn Millionen Einwohnern, mit einem pulsierenden Nachtleben, einer großen Kultur- und Musikszene. Davon wollen wir vor allem erzählen und das ein bisschen sichtbar machen."

Ein Stück wie ein Flashmob

Wie bei den "Theaterformen" üblich wird auch wieder die Stadt zur Bühne. So führt ein Schweizer Ensemble die Besucher in eine urige Berghütte mitten in der Innenstadt. Regisseur Stefan Kaegi wiederum schickt seine jeweils 50 Besucher mit Kopfhörern auf einen außergewöhnlichen Stadtspaziergang. Es sei ein Stück, das davon lebe, dass 50 Menschen ein Geheimnis teilten und sich gleichzeitig im öffentlichen Raum bewegten, erklärt Kaegi. Natürlich wunderten sich Außenstehende dann, warum beispielsweise alle 50 zeitgleich nach oben blickten.

Drei Mitglieder der kongolesischen Gruppe Dieudonné Niangouna während der Aufführung des Stücks "La fin de la légende" © Dieudonné Niangouna Fotograf: Dieeudonné Niangouna

"Theaterformen": Die Stadt wird zur Bühne

Im Juni wird Hannover mit dem Festival "Theaterformen" wieder zur Bühne für Künstler aus aller Welt. Im Mittelpunkt des Programms steht diesmal der Kongo.

  • Art: Bühne
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  • Ende:
  • Adresse:
    Hannover
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Ausschnitt aus einem Film von Mariano Pensotti. © Mariano Pensotti Fotograf: Nora Lezano
 
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Die Veranstalter informieren auf ihren Internetseiten über das Festival.

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