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Die Kunst des puren Zufalls

Es könnte so etwas wie ein Motto sein für das Sprengel Museum Hannover: die Suche nach dem immer wieder neuen Blick auf scheinbar Bekanntes, die Faszination für das Unvorhersehbare. Und so heißt die aktuelle Ausstellung kurz und gut "Purer Zufall".

Unvorhersehbares von Duchamp bis Richter

Wir alle wissen oder ahnen es zumindest: Der Zufall hat schon immer eine Rolle gespielt in der Kunst - aber welche? Wo fängt er an, wo hört er auf? Das Einbeziehen des nicht Vorhersehbaren in den künstlerischen Prozess ist ein häufig wiederkehrendes Konzept in der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Ausstellung mit dem Untertitel "Unvorhersehbares von Marcel Duchamp bis Gerhard Richter" beleuchtet die vielfältigen Strategien von Künstlerinnen und Künstlern, die in ihrem Werk mit dem Zufall operieren.

Zuvor galt noch der "Kuss der Muse" als Quelle der Inspiration. Mit dem Einbeziehen des Unvorhersehbaren als zweite schöpferische Instanz neben der Idee des Künstlers erhält das Unplanbare zentrale Bedeutung für das Produkt. In einer bestimmten Phase des Entstehungsprozesses tritt der Künstler zurück und gibt die weitgehende Kontrolle über den Fortgang des künstlerischen Schaffens ab. Die konventionelle Vorstellung von der Rolle des Künstlers ist aufgehoben. Sein bewusster Rückzug ist integrativer Bestandteil der Entstehung, das unwiederholbare Ergebnis von Zufall stets eine Überraschung.

"Purer Zufall" im Sprengel Museum

Niedersachsen 18.00 - 13.05.2013 18:00 Uhr - Autor/in: Hans-Christian Hoffmann

Seit Dienstag zeigt das Sprengel-Museum die Ausstellung "Purer Zufall". Künstler wie Gerhard Richter und Daniel Spoerri haben bei ihren Werken dem Zufall die Regie überlassen.

Sehr unterschiedliche Rückzugs-Strategien

Rund 70 Exponate in der Ausstellung aus unterschiedlichen Disziplinen künstlerischen Schaffens, wie Malerei, Plastik und Grafik stehen für die schöpferische Kraft des Zufalls. Zugleich zeigen sie die vielfältigen Strategien der Zufalls-"Verwendung" auf wie etwa bei Marcel Duchamp, Kurt Schwitters, Hans Arp, Max Ernst, Jackson Pollock, Niki de Saint Phalle, Jean Tinguely, Daniel Spoerri, Dieter Roth, John Cage oder Gerhard Richter.

Die Ausstellung schöpft aus dem reichen Bestand des Sprengel Museum und ist durch Leihgaben ergänzt worden.

Daniel Spoerri: Le réveil du lion, "Das Erwachen des Löwen" (1961), Tischfragment, 76 x 90 cm, in der Ausstellung "Purer Zufall" im Sprengel Museum Hannover, 2013 © VG Bild-Kunst, Bonn 2013 Fotograf: Aline Gwose / Michael Herling

Die Kunst des puren Zufalls

Das Unvorhersehbare zuzulassen, dem Zufall wesentlichen Einfluss auf ein Werk zu gestatten, hat der Kunst eine neue Dimension eröffnet. Eine Ausstellung in Hannover zeigt wie.

  • Art: Ausstellung
  • Datum:
  • Ende:
  • Adresse:
    Sprengel-Museum
    Kurt-Schwitters-Platz
    30169  Hannover
  • Telefon: (0511) 168 43875
  • E-Mail: Sprengel-Museum@Hannover-Stadt.de
  • Preis: Sammlung des Museums und Sonderausstellungen: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro, freitags freier Eintritt
  • Öffnungszeiten: Dienstag 10 bis 20 Uhr
    Mittwoch bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
    Montag geschlossen
  • Besonderheit: Eröffnung / Vernissage am 14.05.2013 um 18.30 Uhr
  • Hinweis: Zur Ausstellung ist vor Ort ein umfassender Katalog zum Preis von 10 Euro erhältlich.

Dieses Thema im Programm:

Hallo Niedersachsen | 14.05.2013 | 18:00 Uhr

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Links
Sprengel Museum Hannover © Sprengel Museum Hannover Fotograf: Herling / Gwose
 
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Informationen über Ausstellungen sowie aktuelle Öffnungszeiten und Preise auf der Homepage des Museums.

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