Kulturjournal
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Die Ausstellung im Staatlichen Museum Schwerin ist noch bis zum 15. September zu sehen.
Seit jeher faszinieren Perlen und Perlmutt durch ihren schimmernden Glanz. Herzog Christian Ludwig II. von Mecklenburg-Schwerin begründete nicht nur die Sammlung niederländischer Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts in Schwerin. Gezielt kaufte er auch Muscheln und Schnecken und die daraus gefertigten Kostbarkeiten.
In seiner Sommerausstellung zeigt das Staatliche Museum Schwerin in diesem Jahr schimmernde Kostbarkeiten aus den Tiefen der Meere. Zu sehen sind Perlenschmuck, mit Perlmutt verzierte Gebrauchsgegenstände und Pokale sowie Gefäße in Muschelform und Möbel mit Intarsien.
Etwa 80 Prozent der Exponate stammen aus eigenen Beständen. Dabei wird eine Reihe eigens für das Projekt restaurierter Objekte nach Jahrzehnten erstmals wieder der Öffentlichkeit präsentiert. Ergänzt wird die Ausstellung durch Gemälde, Zeichnungen und Bücher sowie Muscheln und Schnecken aus der Zoologischen Sammlung der Universität Rostock. Das Museum greift mit der Schau auf die fürstlichen "Kunst- und Wunderkammern" seit der Renaissance zurück, in denen Kunst und Wissenschaft zur Erklärung der Welt vereint waren.

Das Staatliche Museum Schwerin widmet dem "Schimmern aus der Tiefe" eine ganze Ausstellung und zeigt bis Mitte September Kunst und Kostbarkeiten rund um Perlen und Perlmutt.